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Harz | Ferienpass 2025: Diese Highlights erwarten Schüler in den Sommerferien
Mit dem Start in den Sommer 2025 beginnt im Harz auch wieder eine Zeit voller Erlebnisse, Abenteuer und Entdeckungen für Kinder und Jugendliche: Der Ferienpass ist zurück – digitaler, vielfältiger und inklusiver als je zuvor. Was früher als…
Mit dem Start in den Sommer 2025 beginnt im Harz auch wieder eine Zeit voller Erlebnisse, Abenteuer und Entdeckungen für Kinder und Jugendliche: Der Ferienpass ist zurück – digitaler, vielfältiger und inklusiver als je zuvor. Was früher als gedrucktes Heft mit ein paar Gutscheinen begann, hat sich heute zu einem ausgeklügelten Freizeit- und Bildungsprogramm für ganze Regionen entwickelt. Im Harz zeigt sich dieser Wandel besonders deutlich: Von Osterode bis Bad Harzburg, von Walkenried bis Herzberg bieten die Kommunen ein breites Spektrum an Ferienangeboten, das sowohl Spaß als auch Bildung vereint.
Ein traditionsreiches Modell in neuer Form
Der Ferienpass ist keine neue Idee – bereits in den 1960er Jahren wurde er in deutschen Großstädten als sozialpolitisches Mittel eingeführt. Ziel war es, allen Kindern – unabhängig vom Einkommen der Eltern – Zugang zu Freizeitangeboten zu ermöglichen. Diese Grundidee lebt auch heute noch fort, wurde jedoch im Harz in den letzten Jahren konsequent modernisiert: Online-Registrierung, flexible Buchungssysteme, barrierearme Angebote und eine enge Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und sozialen Trägern prägen das Bild des Ferienpasses 2025.
Ferienprogramme im Überblick: Vielfalt statt Einheitsbrei
Die Ferienpass-Programme der Harzer Gemeinden unterscheiden sich je nach Ort, doch sie folgen einem gemeinsamen Prinzip: Vielfalt, Qualität und Teilhabe.
Osterode am Harz (ab 14. Mai Registrierung, 3 € Passlokal kaufen)
Fahrten & Ausflüge:
Affenpark Straußberg
KanguRoom (Jumphalle Bad Harzburg)
Pullman City Westernstadt
Rastiland Freizeitpark
ALOHA Aqualand inkl. Ninja-Fun-Anlage
Wasserskianlage Paderborn
Kreativ & Spiel:
Bastelaktionen, Töpfer-Workshops
Escape Game im Museum im Ritterhaus
„Wir basteln Osterode nach!“ (Stadtmodelle aus Kornmagazin, Marktkirche, Altem Rathaus)
Wurfgleiter bauen mit Modellflug-Simulator (12.7., Luftsportverein Bad Lauterberg gehostet)
Yoga für Kinder (verschiedene Termine im Juli)
Sport & Bewegung:
Tischtennis, Einradfahren, weitere Bewegungsangebote
Fledermauswanderung am Abend
Freies Spiel & Gruppenaktivitäten
🌲 Bad Harzburg & Umgebung
Mischprogramm & Aktionen (ab 26. Mai Anmeldung online möglich)
Mitarbeit im Ferienpassteam („Du bist 16 Jahre?“)
Multiplikatoren-Workshops: Jugendförderung gestalten („Mach den Ferienpass besser“)
BuT-Information (mehrsprachig)
Freizeit & Tagesangebote (ab 3. Juli, Gebühren meist 0–37 €)
Aus öffentlichen Quellen liegt kein eigener Ferienpass vor – dennoch finden im Harz zahlreiche regionale Ferienaktionen etwa in Blankenburg oder Braunlage statt, die mit dem Harz-Ferienpass kombinierbar sind:
Kinderferienprogramm der EKJD (Propstei): 14.–18.07. (Kids vor Ort), u. a. Natur-/Tieraktionen
📌 Halberstadt & Quedlinburg
Keine eigenständigen Ferienpassprogramme erkennbar; lokale Ferienaktionen über Jugendzentren oder Ferienlager ergänzen das Angebot (z. B. Natur-/Theater-Events)
Osterode am Harz
Hier startet das Ferienprogramm bereits Mitte Mai mit der digitalen Freischaltung der Angebote. Die Auswahl reicht von Ausflügen in den Affenpark Straußberg oder das ALOHA Aqualand bis hin zu Kreativ-Workshops und Escape-Games. Besonders gefragt sind Erlebnisse wie die Fledermauswanderung oder die Fahrt zur Wasserskianlage nach Paderborn. Kinder von Mietern der Kreiswohnbau erhalten zusätzliche Rabatte oder sogar kostenfreien Zugang zu bestimmten Angeboten.
Bad Harzburg
Ein komplett digitaler Ferienpass sorgt dafür, dass Eltern und Kinder das Programm unkompliziert einsehen und buchen können. Dabei gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – Plätze sind begrenzt, können aber bis sieben Tage vor Beginn der Aktion reserviert werden. Beliebt sind klassische Angebote wie das Klettern im Hochseilgarten, Laser-Schießen, Schwimmbadbesuche oder kreative Bastelstunden.
Herzberg am Harz
Hier werden die Sommerferien vom 3. Juli bis 15. August aktiv gestaltet – mit besonderem Fokus auf Vereinsangebote. Sport, Natur, kreative Projekte und Tieraktionen wechseln sich ab. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren sorgt für Authentizität und lokale Bindung.
Walkenried und Bad Grund
In Walkenried ergänzt ein digitaler Ferienpass die klassischen Angebote – inklusive Vergünstigungen für Schwimmbadbesuche oder Eislaufhallen. Bad Grund setzt zusätzlich auf ganztägige Ferienbetreuung, die besonders auf jüngere Kinder zugeschnitten ist. Hier liegt der Schwerpunkt auf medienarmen Aktivitäten, Bewegung, freiem Spiel und gesundem Mittagessen.
Digitalisierung als Chance und Herausforderung
Die Umstellung auf digitale Strukturen hat vieles erleichtert – aber auch neue Probleme mit sich gebracht. Dank Online-Portalen können Eltern gezielt Angebote buchen, erhalten Rückmeldungen per Mail und verwalten Teilnahmebescheinigungen direkt auf dem Smartphone. Doch gerade bei überlasteten Systemen oder fehlender digitaler Infrastruktur geraten Familien schnell ins Hintertreffen.
Ein häufig genannter Kritikpunkt betrifft die technische Zugänglichkeit: Nicht alle Haushalte verfügen über stabiles Internet oder die nötigen digitalen Kompetenzen, um sich sicher im Buchungssystem zurechtzufinden. Manche Gemeinden reagieren darauf mit Beratungshotlines oder analogen Anmeldeoptionen, aber die Herausforderung bleibt bestehen.
Preise und soziale Teilhabe: Ein Balanceakt
Die Kosten für Ferienpass-Angebote sind im Vergleich zu regulären Feriencamps niedrig – doch sie variieren deutlich:
Programmtyp
Kostenbereich
Kurzworkshops (1 Tag)
0 – 10 €
Tagesausflüge (mit Bus)
10 – 25 €
Mehrtagesevents / Camps
100 – 350 €
Ermäßigungen und Zuschüsse werden vor allem für einkommensschwache Familien angeboten. Viele Gemeinden kooperieren mit Wohnungsgesellschaften, Sozialämtern oder lokalen Sponsoren, um Kindern eine möglichst barrierefreie Teilnahme zu ermöglichen.
Neue Impulse: Inklusion, Digitalisierung & MINT
Barrierefreie Teilhabe
Einige Städte – wie Kiel – machen es vor: Ferienpässe, die auf Inklusion setzen, beinhalten auch Programme für Kinder mit Behinderungen. Angebote sind dort barrierefrei ausgeschrieben, es gibt Begleitpersonen und Spezialangebote. Der Harz kann sich hier noch stärker öffnen und mit gezielten Formaten Teilhabe aller Kinder gewährleisten.
Digitale Lernformate
Ein innovativer Impuls sind Coding-Camps oder digitale Storytelling-Projekte. Dabei kombinieren Online-Plattformen wie „JsStories“ spielerische Programmierung mit sozialer Bildung. Kinder entwickeln eigene Geschichten, animieren kleine Spiele und lernen nebenbei Teamwork und Problemlösung. Solche Projekte könnten in Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen auch im Harz-Ferienpass 2025 integriert werden.
MINT-Förderung
Die Ferienzeit ist ideal, um Berührungsängste mit Mathematik, Naturwissenschaften und Technik abzubauen. Der Ferienpass könnte mit regionalen Hochschulen oder naturpädagogischen Einrichtungen kooperieren, um Forscherkurse, Höhlenexpeditionen oder Technik-Workshops anzubieten.
Partizipation: Schüler gestalten mit
Ein neuer Trend kommt aus dem europäischen Ausland: Jugendliche als Mitgestalter ihrer eigenen Ferienprogramme. Bei Projekten wie SciChallenge entwickeln Schüler Videoformate, erstellen Quizmodule oder entwerfen eigene Workshops. Dieses Prinzip könnte auch im Harz Anwendung finden – und damit die Identifikation der Kinder und Jugendlichen mit dem Ferienpassprogramm deutlich erhöhen.
Rückmeldungen aus der Region: Stimmen der Beteiligten
„Es ist jedes Jahr eine Herausforderung, genug ehrenamtliche Helfer zu gewinnen. Aber der Einsatz lohnt sich, wenn man die leuchtenden Augen der Kinder sieht.“
„Für uns als Familie ist der Ferienpass eine echte Hilfe. Unser Sohn liebt das Klettern – ohne Pass könnten wir uns das kaum leisten.“ – Mutter aus Herzberg
„Die Anmeldung ist manchmal etwas kompliziert, aber das Programm ist unschlagbar.“ – Jugendlicher Teilnehmer aus Osterode
Fazit: Ferienpass 2025 als Modell für eine offene Gesellschaft
Der Ferienpass im Harz ist mehr als ein Freizeitgutschein – er ist Ausdruck eines gesellschaftlichen Auftrags: Bildung, Teilhabe und Integration müssen nicht teuer sein, wenn sie durchdacht geplant und lokal verwurzelt sind. Die Programme für 2025 zeigen: Kommunen, Vereine, Eltern und Kinder können gemeinsam ein Sommererlebnis schaffen, das nachhaltig wirkt – auf die Persönlichkeitsentwicklung, die sozialen Kontakte und die Lebensfreude der jungen Generation.
Mit gezielten Weiterentwicklungen – etwa durch mehr Inklusion, digitale Lernangebote oder partizipative Formate – kann der Ferienpass im Harz auch in Zukunft als Vorbild dienen. Ein Sommer, der verbindet – das ist die Perspektive für 2025.
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