
Am Samstag, 7. März 2026, findet im Sportforum am Regensteinsweg in Blankenburg (Harz) die achte Blankenburger Berufsorientierungsmesse (BBOM) statt. Von 10 bis 13 Uhr präsentieren regionale Unternehmen, Institutionen und Ausbildungsbetriebe ihre Angebote für Ausbildung, duales Studium und berufliche Orientierung. Die Messe gilt als zentrale Plattform für den direkten Austausch zwischen Jugendlichen und Arbeitgebern im Harzkreis – mit wachsender Bedeutung für Fachkräftesicherung und regionale Perspektiven.
Blankenburg (Harz), 7. März 2026 – Im Sportforum am Regensteinsweg 12 wird es an diesem Samstag nicht um sportliche Wettkämpfe gehen, sondern um berufliche Perspektiven. Die Blankenburger Berufsorientierungsmesse, kurz BBOM, lädt bereits zum achten Mal ein. Zwischen 10 und 13 Uhr verwandelt sich die Halle in eine Informations- und Begegnungsfläche für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte – und für jene Unternehmen, die ihre Ausbildungsangebote sichtbar machen wollen.
Die Blankenburger Berufsorientierungsmesse hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im Veranstaltungskalender der Stadt etabliert. Ihr Kernanliegen ist klar umrissen: junge Menschen frühzeitig mit regionalen Arbeitgebern in Kontakt zu bringen und berufliche Orientierung greifbar zu machen. Das Format setzt dabei bewusst auf direkte Gespräche, persönliche Eindrücke und praktische Einblicke – weniger auf Hochglanzbroschüren, mehr auf unmittelbare Begegnung.
Berufsorientierung als kommunale Aufgabe
Die Stadt Blankenburg und ihre Wirtschaftsförderung verstehen die Blankenburger Berufsorientierungsmesse als Baustein einer langfristigen Strategie. In einer Region, in der Unternehmen um Nachwuchs werben und zugleich Fachkräfte sichern müssen, gewinnt strukturierte Berufsorientierung an Gewicht. Die Messe bündelt diese Bemühungen an einem Ort und schafft einen niederschwelligen Zugang für Jugendliche, die sich zwischen Schule und Ausbildung orientieren.
Unter dem Motto „Der Löwenstart in der Blütenstadt“ will die Blankenburger Berufsorientierungsmesse Mut machen, erste Entscheidungen nicht aufzuschieben. Die Veranstalter setzen auf Sichtbarkeit regionaler Karrierewege. Wer heute durch die Halle geht, trifft auf Betriebe aus unterschiedlichen Branchen – vom Handwerk über Dienstleistungsunternehmen bis hin zu Institutionen aus dem öffentlichen Bereich. Sie alle präsentieren Ausbildungsplätze, duale Studiengänge und Praktikumsmöglichkeiten.
Direkte Gespräche statt abstrakter Berufsprofile
Was die Blankenburger Berufsorientierungsmesse von reinen Informationsveranstaltungen unterscheidet, ist der unmittelbare Austausch. Personalverantwortliche, Ausbilderinnen und Ausbilder stehen an den Ständen bereit, beantworten Fragen und erläutern Anforderungen sowie Perspektiven. Für viele Jugendliche ist es die erste Gelegenheit, ohne Bewerbungsdruck ins Gespräch zu kommen – und zugleich ein realistisches Bild vom Berufsalltag zu erhalten.
Die Organisatoren betonen im Vorfeld immer wieder die Bedeutung dieser Gespräche. Wirtschaftsförderin Christin Engelmann verweist darauf, dass regionale Unternehmen frühzeitig mit potenziellen Auszubildenden in Kontakt treten können. Gleichzeitig sollen junge Menschen erkennen, welche beruflichen Möglichkeiten vor Ort bestehen. Die Blankenburger Berufsorientierungsmesse fungiert damit als Schnittstelle zwischen Schule und Arbeitswelt.
Mitmachaktionen als Entscheidungshilfe
Ein zentrales Element der Blankenburger Berufsorientierungsmesse sind interaktive Angebote. Viele Aussteller verzichten bewusst auf reine Präsentationsstände und setzen stattdessen auf praktische Elemente. Maschinen dürfen ausprobiert, kleine Aufgaben direkt vor Ort gelöst, technische Abläufe erklärt werden. Diese Form der Berufsorientierung macht Tätigkeiten erfahrbar – und schafft Klarheit dort, wo Berufsbezeichnungen allein wenig aussagen.
Gerade für Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen kann dieser Einblick entscheidend sein. Ausbildungsberufe werden konkret, Anforderungen nachvollziehbar. Die Blankenburger Berufsorientierungsmesse setzt damit auf Anschaulichkeit statt Abstraktion – ein Ansatz, der in den vergangenen Jahren positive Resonanz gefunden hat.
Überblick über das Angebot der BBOM
- Informationsstände regionaler Unternehmen und Institutionen
- Vorstellung von Ausbildungsplätzen und dualen Studiengängen
- Beratung zu Praktika und beruflicher Orientierung
- Interaktive Mitmachangebote und praxisnahe Demonstrationen
- Gesprächsmöglichkeiten für Eltern und Lehrkräfte
Der Eintritt zur Blankenburger Berufsorientierungsmesse ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
Regionale Wirtschaft im Dialog mit dem Nachwuchs
Die Blankenburger Berufsorientierungsmesse ist zugleich ein Forum für die regionale Wirtschaft. Für viele Betriebe ist sie ein zentraler Termin im Jahr, um Präsenz zu zeigen und Ausbildungsplätze sichtbar zu machen. Der Wettbewerb um qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber hat in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen. Entsprechend wächst das Interesse, junge Menschen frühzeitig zu erreichen.
Im Harzkreis spielt die regionale Bindung eine wesentliche Rolle. Unternehmen setzen darauf, dass Jugendliche Perspektiven in ihrer Heimat erkennen und sich bewusst für eine Ausbildung vor Ort entscheiden. Die Blankenburger Berufsorientierungsmesse bietet hierfür eine Bühne, auf der Betriebe ihre Unternehmenskultur, ihre Ausbildungsmodelle und ihre Entwicklungsmöglichkeiten präsentieren können.
Duale Studiengänge, klassische Ausbildungsberufe, technische und kaufmännische Laufbahnen – die Bandbreite ist groß. Dabei geht es nicht allein um die erste berufliche Station. Viele Unternehmen informieren auch über Weiterbildungsoptionen und Aufstiegschancen. Die Blankenburger Berufsorientierungsmesse versteht sich daher nicht nur als Einstiegshilfe, sondern als Orientierungsrahmen für längerfristige Karriereplanung.
Schulen als Partner der Berufsorientierung
Die enge Zusammenarbeit mit Schulen ist ein weiterer Pfeiler der Blankenburger Berufsorientierungsmesse. Lehrkräfte begleiten ihre Klassen zur Veranstaltung oder empfehlen den Besuch ausdrücklich. Berufsorientierung ist längst Teil schulischer Konzepte – die Messe ergänzt diese Angebote um den direkten Kontakt zur Praxis.
Für Eltern wiederum bietet die Blankenburger Berufsorientierungsmesse eine Gelegenheit, sich gemeinsam mit ihren Kindern zu informieren. Fragen zu Bewerbungsverfahren, Anforderungen oder Ausbildungsdauer lassen sich vor Ort klären. Gerade in Phasen beruflicher Unsicherheit kann dieser Austausch Struktur geben.
Kontinuität und Weiterentwicklung
Dass die Blankenburger Berufsorientierungsmesse inzwischen zum achten Mal stattfindet, verweist auf ihre gewachsene Bedeutung. Sie hat sich von einer regionalen Informationsveranstaltung zu einem etablierten Treffpunkt entwickelt. Mit jeder Ausgabe kommen neue Unternehmen hinzu, während langjährige Aussteller ihre Teilnahme fortsetzen.
Ein begleitender Messekatalog bietet einen Überblick über die teilnehmenden Betriebe sowie einen Lageplan des Sportforums. Besucherinnen und Besucher können ihren Rundgang damit gezielt planen und Gespräche vorbereiten. Auch dieser organisatorische Rahmen trägt zur Professionalität der Blankenburger Berufsorientierungsmesse bei.
Impulse über den Messetag hinaus
Die Wirkung der Blankenburger Berufsorientierungsmesse endet nicht mit dem Schließen der Hallentüren am frühen Nachmittag. Viele Gespräche münden in Praktika, Bewerbungen oder weiterführende Kontakte. Für Unternehmen ist die Veranstaltung oft der Beginn eines längeren Auswahlprozesses. Für Jugendliche kann sie der Startpunkt einer konkreten Entscheidung sein.
In einer Zeit, in der Berufswege vielfältiger werden und Orientierung zunehmend gefordert ist, schafft die Blankenburger Berufsorientierungsmesse einen klar strukturierten Raum für Information und Austausch. Sie verbindet regionale Wirtschaft mit schulischer Bildungsarbeit und öffnet Perspektiven, ohne Versprechungen zu machen, die sie nicht einlösen kann.
Ein regionaler Fixpunkt für Ausbildung und Zukunft
Mit der achten Ausgabe bestätigt die Blankenburger Berufsorientierungsmesse ihren Stellenwert im Harzkreis. Sie steht für Kontinuität in der Nachwuchsförderung und für die Bereitschaft regionaler Unternehmen, Verantwortung für Ausbildung zu übernehmen. Wer an diesem Samstag das Sportforum betritt, sucht Antworten auf Fragen, die weit über den heutigen Tag hinausreichen. Die Messe bietet dafür einen strukturierten Rahmen – sachlich, offen und auf das Wesentliche konzentriert: berufliche Perspektiven vor Ort.







