In Wernigerode ist eine Gartenlaube vollständig abgebrannt. Die Polizei ermittelt, weil die Brandursache noch offen ist und Brandstiftung nicht ausgeschlossen wird. Für die Harzstadt bekommt der Fall zusätzlich Gewicht, weil an benachbarten Lauben frische Aufbruchspuren festgestellt wurden.

Gartenlaube in Wernigerode brennt nieder

Der Brand ereignete sich in der Nacht zum Samstag, 7. März 2026, in der Kleingartenanlage „Am Kupferhammer“ in Wernigerode. Nach den vorliegenden Angaben stand dort eine Gartenlaube in Flammen und brannte vollständig ab. Der entstandene Schaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Wernigerode und Benzingerode. Vier Trupps waren mit den Löscharbeiten befasst. Der Einsatz dauerte demnach bis etwa 3 Uhr.

Polizei prüft Brandstiftung und Aufbruchspuren

Die Ursache des Feuers ist bislang nicht abschließend geklärt. Die Polizei ermittelt und schließt Brandstiftung derzeit nicht aus. Zugleich wurden an benachbarten Gartenlauben frische Aufbruchspuren festgestellt.

Ob diese Spuren mit dem Brand zusammenhängen, ist offen. Auch zu möglichen Tatverdächtigen liegen keine gesicherten Angaben vor. Deshalb bleibt der Fall zunächst ein Ermittlungsverfahren mit mehreren offenen Fragen.

Warum der Fall im Landkreis Harz aufmerksam macht

Für Wernigerode und den Landkreis Harz ist der Brand mehr als eine kurze Einsatzmeldung. Betroffen ist eine lokale Kleingartenanlage, alarmiert waren örtliche Feuerwehren, ermittelt wird im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Harz. Gerade die Kombination aus abgebrannter Laube und frischen Aufbruchspuren an Nachbarlauben macht den Vorfall für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gartenbesitzer in der Harzstadt besonders relevant.

Gleichzeitig ist Zurückhaltung wichtig: Aus den bisher bekannten Informationen lässt sich nicht ableiten, wer das Feuer verursacht hat oder ob die Aufbruchspuren unmittelbar mit dem Brand zusammenhängen. Gesichert ist nur, dass die Polizei diese Umstände prüft.

Kein belegter Zusammenhang zu früherem Brand in Wernigerode

Bereits im Februar hatte es in Wernigerode einen weiteren Brand einer Gartenlaube gegeben. Ein Zusammenhang mit dem aktuellen Fall ist jedoch nicht belegt. Auch von einer Brandserie in der Harzstadt kann nach der vorliegenden Quellenlage nicht gesprochen werden.

Für den Harz bleibt nun entscheidend, was die Ermittlungen zur Brandursache und zu den Aufbruchspuren ergeben. Bis dahin steht fest: In Wernigerode ist eine Gartenlaube abgebrannt, die Polizei prüft mögliche Brandstiftung – und mehrere Fragen bleiben offen.