Kaisermarkt im Harz
Kaisermarkt in Goslar: Mittelalter-Wochenende endet mit verkaufsoffenem Sonntag

Kaisermarkt im Harz

Der Kaisermarkt in Goslar prägt an diesem Wochenende die Innenstadt: Rund um Marktplatz, Schuhhof und Marktkirche treffen historisches Handwerk, Händler, Musik und Straßenkunst aufeinander. Am Sonntag kommt ein verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr hinzu. Wer den Markt noch besuchen will, hat bis Sonntagabend Gelegenheit – zum Abschluss stehen Tavernenspiel und Feuershow auf dem Programm.
Goslar, 3. Oktober 2026. Seit Freitag läuft der Kaisermarkt „ANNO 1290“ in der Goslarer Innenstadt. Nach dem Auftakt bleiben noch zwei Veranstaltungstage: Am Samstag ist das Marktgelände bis 22 Uhr geöffnet, am Sonntag beginnt das Programm um 11 Uhr und endet um 18.15 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nach Angaben der GOSLAR marketing gmbh findet der Kaisermarkt planmäßig statt. Veranstalter ist die städtische Marketinggesellschaft. Das Geschehen konzentriert sich auf den Marktplatz und reicht bis zum Schuhhof sowie in den Bereich der Marktkirche. Dort verteilen sich Händler, Handwerker, gastronomische Angebote und die verschiedenen Auftritte.
Für einen Besuch bleiben Samstag und Sonntag. Dabei unterscheiden sich die Öffnungszeiten deutlich: Am Samstag läuft der Kaisermarkt in Goslar von 11 bis 22 Uhr. Am Sonntag öffnet er ebenfalls um 11 Uhr, endet aber bereits um 18.15 Uhr.
| Tag | Öffnungszeiten | Besonderheit |
|---|---|---|
| Samstag, 3. Oktober | 11 bis 22 Uhr | Feuershow um 21.45 Uhr |
| Sonntag, 4. Oktober | 11 bis 18.15 Uhr | Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr |
Eintrittskarten sind nicht nötig. Der Kaisermarkt kann an beiden Tagen kostenlos besucht werden. Damit lässt sich der Besuch auch kurzfristig mit einem Aufenthalt in der Innenstadt verbinden – am Sonntag zusätzlich mit dem Einkaufsbummel während der Sonderöffnung.
Der Kaisermarkt setzt nicht allein auf Verkaufsstände und mittelalterliche Gewandungen. Zum Programm gehören Musik, Theater, Gaukelei, Akrobatik und Feuerkunst. Angekündigt sind unter anderem Fabula, Spielmannskunst Eygenart, Klanghold vom Weserstrand, Duo Asá-tru, die Gebrüder Schlimmm, Rumpelmärchen, der große Bagatelli und die Künstlergruppe Chůdadlo.
Dazwischen präsentieren Händler und Handwerker ihre Waren. Zum Angebot gehören Lederarbeiten, Keramik, Schmuck und Gewandungen. Auch gastronomisch orientiert sich der Markt an seinem historischen Rahmen, ohne sich darauf zu beschränken. Genannt werden unter anderem Backwaren, Käsespätzle, Flammlachs und Wildburger. Vegetarische und vegane Angebote gehören ebenfalls zum Sortiment.
Der Kaisermarkt „ANNO 1290“ läuft am 3. und 4. Oktober 2026 in der Goslarer Innenstadt weiter. Am Sonntag ergänzt ein verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr das Marktprogramm.
So verteilt sich der Kaisermarkt in Goslar nicht auf einen einzelnen Programmbereich. Marktstände, Essen und Auftritte liegen räumlich nah beieinander. Wer durch die Innenstadt geht, bewegt sich zwischen Handel, Handwerk und Unterhaltung, statt ein klassisches Bühnenprogramm an einem festen Ort zu verfolgen.
Einer der markanten Programmpunkte des Wochenendes kommt von Chůdadlo. Die internationale Künstlergruppe verbindet Akrobatik, Jonglage und Straßentheater. Für Samstag ist ihre Feuershow „The Cube“ um 21.45 Uhr angekündigt und liegt damit kurz vor dem Ende des Markttages.
Am Sonntag tritt die Gruppe erneut auf. Zuvor sollen sich die beteiligten Künstler um 17.30 Uhr zu einem gemeinsamen Tavernenspiel versammeln. Um 18 Uhr beginnt die Feuershow. Eine Viertelstunde später endet der Kaisermarkt nach dem veröffentlichten Zeitplan.
Damit erhält insbesondere der letzte Veranstaltungsabschnitt einen klaren Schwerpunkt. Während am Nachmittag Markt und Sonntagsöffnung parallel laufen, konzentriert sich das Geschehen gegen Abend wieder stärker auf das Unterhaltungsprogramm.
Am 4. Oktober kommt zum Kaisermarkt der verkaufsoffene Sonntag hinzu. Für die Goslarer Innenstadt ist eine Öffnung von 13 bis 18 Uhr vorgesehen. Besucher können damit den Marktbesuch und einen Einkaufsbummel zeitlich miteinander verbinden.
Der Kaisermarkt selbst beginnt schon zwei Stunden früher. Von 11 Uhr an sind die Marktbereiche geöffnet, ab 13 Uhr folgt die Sonntagsöffnung des Einzelhandels. Wer beide Angebote nutzen möchte, hat dafür bis 18 Uhr ein gemeinsames Zeitfenster. Der Markt läuft anschließend noch bis 18.15 Uhr.
Welche Geschäfte tatsächlich öffnen, geht aus den zugrunde liegenden offiziellen Veranstaltungsinformationen nicht vollständig hervor. Die angekündigte Sonntagsöffnung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass jedes Geschäft in der Innenstadt beteiligt ist.
Der Name des Kaisermarktes verweist auf die Geschichte Goslars. Das Jahr 1290 markiert nach Angaben der Stadt Goslar einen wichtigen Abschnitt in der Entwicklung der Stadt: Der Erwerb der Reichsvogtei war ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Freien Reichsstadt.
Diesen historischen Bezug greift der Kaisermarkt unter der Bezeichnung „ANNO 1290“ auf. Händler, Gewandungen, Handwerk und Unterhaltung schaffen dafür den thematischen Rahmen. Der Markt ist allerdings keine Rekonstruktion eines einzelnen historischen Ereignisses aus jenem Jahr. Der Bezug dient vielmehr als Ausgangspunkt für das mittelalterlich ausgerichtete Veranstaltungskonzept.
Das erklärt auch die Mischung des Programms. Neben Waren und Handwerksangeboten spielen Musik, Gaukelei und Straßentheater eine zentrale Rolle. Gerade die Auftritte zwischen den Marktständen unterscheiden das Wochenende von einem gewöhnlichen Innenstadtmarkt.
Der letzte Tag bündelt mehrere Teile der Veranstaltung. Der Kaisermarkt beginnt am Vormittag, am frühen Nachmittag öffnen die teilnehmenden Geschäfte, später rückt das Abschlussprogramm in den Mittelpunkt.
Für Besucher, die vor allem wegen des historischen Marktes kommen, lohnt sich deshalb der Blick auf die unterschiedlichen Zeiten. Die Geschäfte öffnen erst am Nachmittag, während der Kaisermarkt bereits ab 11 Uhr läuft. Wer dagegen Markt, Einkauf und Abschlussprogramm verbinden möchte, findet dafür am Sonntagnachmittag das größte zeitliche Überschneidungsfenster.
Aus der ursprünglichen Ankündigung des Kaisermarktes ist inzwischen ein laufendes Wochenendprogramm geworden. Der Freitag ist vorbei, am Samstag bleibt das Marktgelände bis in den Abend geöffnet. Am Sonntag verschiebt sich der Schwerpunkt: Dann treffen historischer Markt, verkaufsoffene Innenstadt und das Abschlussprogramm aufeinander.
Bis 18 Uhr laufen Kaisermarkt und Sonntagsöffnung parallel. Danach bleiben noch das Ende der Feuershow und die letzten Minuten des Marktes. Um 18.15 Uhr ist „ANNO 1290“ nach dem offiziellen Zeitplan für dieses Jahr beendet.
Wer den Kaisermarkt in Goslar 2026 noch erleben möchte, hat damit nur noch dieses Wochenende Gelegenheit. Für den Besuch braucht es weder Eintrittskarte noch Anmeldung – entscheidend ist am Sonntag vor allem die Uhrzeit: Der Markt beginnt bereits am Vormittag, die Geschäfte folgen am Nachmittag, und das Veranstaltungsprogramm endet am frühen Abend.
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