Berufswahl im Harz
Berufsorientierung in Goslar: #TschüssSchule bringt mehr als 100 Aussteller zusammen

Berufswahl im Harz

Mehr als 100 Unternehmen, Hochschulen, Akademien und Beratungseinrichtungen kommen Mitte September zur Berufs- und Studienorientierungsmesse #TschüssSchule nach Goslar im Harz. Rund 1.900 Schülerinnen und Schüler werden an zwei Vormittagen im Kreishaus erwartet. Neu ist eine zusätzliche Abendveranstaltung, die sich ausdrücklich auch an Eltern richtet.
Goslar, 9. September 2026. Die Frage nach dem Weg nach der Schule lässt sich selten mit einem einzigen Gespräch beantworten. Ausbildung, Studium, duale Modelle oder zunächst Orientierung – für Jugendliche wächst die Zahl der Möglichkeiten, zugleich aber auch der Informationsbedarf. Genau dort setzt die Berufs- und Studienorientierungsmesse #TschüssSchule in Goslar an.
Am Mittwoch, 16. September, und Donnerstag, 17. September, wird das Kreishaus an der Klubgartenstraße 6 erneut zum Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler, Betriebe, Hochschulen und Beratungsstellen. Geöffnet ist die Messe an beiden Tagen von 8.30 bis 13.30 Uhr. Nach Angaben des offiziellen Messeportals beteiligen sich mehr als 100 Unternehmen und Einrichtungen.
Erwartet werden rund 1.900 Schülerinnen und Schüler aus weiterführenden Schulen. Die Zahl ist eine Prognose des Veranstalters und keine bereits feststehende Besucherzahl. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche beruflichen und akademischen Wege nach dem Schulabschluss offenstehen – und welche Anforderungen mit ihnen verbunden sind.
Die beiden Messetage sind nicht identisch angelegt. Der Mittwoch richtet sich nach den veröffentlichten Angaben vor allem an Schülerinnen und Schüler aus Förder-, Haupt-, Real-, Ober-, Berufsfach- und Gesamtschulen. Am Donnerstag stehen stärker Gymnasien, Fachoberschulen, Berufliche Gymnasien sowie die Sekundarstufe II der Gesamtschulen im Fokus.
Auch die Technische Universität Clausthal weist in ihrer Veranstaltungsübersicht auf diese Aufteilung hin: Der 16. September ist stärker auf Ausbildung ausgerichtet, der 17. September auf Studium. Die #TschüssSchule-Messe bildet damit bewusst mehrere Wege nach dem Schulabschluss ab.
Das macht die Veranstaltung für Jugendliche interessant, die bereits eine klare Vorstellung haben, ebenso wie für jene, die noch zwischen verschiedenen Optionen schwanken. Neben klassischen Ausbildungsbetrieben präsentieren sich Hochschulen, Akademien sowie Beratungs- und Weiterbildungseinrichtungen.
Die #TschüssSchule in Goslar ist nicht nur als Ausstellung konzipiert. Nach Angaben des Bildungskompasses des Landkreises gehören auch persönliche Beratungsgespräche und ein Bewerbungsmappencheck zum Angebot. Schülerinnen und Schüler können damit konkrete Fragen zu Bewerbungen, Auswahlverfahren und möglichen Karrierewegen stellen.
Hinzu kommt ein Vortragsprogramm. Auf dem offiziellen Messeportal werden unter anderem Beiträge zu Bewerbungen und Auswahlverfahren angekündigt. Weitere Themen betreffen Bundespolizei, Bundeswehr und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Bewerbungen.
Die Berufs- und Studienorientierungsmesse #TschüssSchule findet am 16. und 17. September 2026 in Goslar statt und bringt mehr als 100 Unternehmen und Einrichtungen zusammen. Ergänzend ist am zweiten Messetag eine Abendveranstaltung vorgesehen, die ausdrücklich auch Eltern anspricht.
Damit verschiebt sich der Schwerpunkt von reiner Informationsvermittlung hin zu praktischer Berufsorientierung. Ein Messestand kann einen Ausbildungsberuf erklären. Ein Gespräch mit einem Betrieb kann darüber hinaus klären, welche Voraussetzungen Bewerber erfüllen müssen, wie Auswahlverfahren ablaufen oder welche Entwicklungsmöglichkeiten nach einer Ausbildung bestehen.
Ähnlich sieht es bei den Hochschulangeboten aus. Schülerinnen und Schüler können sich nicht nur über Studiengänge informieren, sondern verschiedene Bildungswege direkt miteinander vergleichen. Gerade bei der Entscheidung zwischen Ausbildung, Studium oder einem dualen Modell können solche Gespräche Unterschiede sichtbar machen, die in Broschüren oder Online-Angeboten weniger greifbar bleiben.
Der Begriff Berufsmesse beschreibt die Veranstaltung deshalb nur teilweise. Die #TschüssSchule in Goslar verbindet Ausbildungsangebote mit Studienorientierung, Beratung und Informationen über weitere Bildungswege.
Eine exakt bezifferte Gesamtzahl aller Aussteller ist in den derzeit vorliegenden Angaben nicht einheitlich ausgewiesen. Belastbar ist die Größenordnung von mehr als 100 beteiligten Unternehmen und Institutionen. Auch bei den rund 1.900 Schülerinnen und Schülern handelt es sich um eine erwartete Teilnehmerzahl.
Für den Landkreis ist die Messe Teil einer breiteren Strategie am Übergang zwischen Schule und Beruf. Ziel der Berufsorientierungsangebote ist es, junge Menschen mit Ausbildungsbetrieben und Hochschulen zusammenzubringen und ihnen Perspektiven in der Region rund um Goslar und den Harz zu zeigen.
Neu ist in diesem Jahr ein zusätzlicher Termin nach Ende der regulären Messetage. Am Donnerstag, 17. September, soll von 17 bis 20 Uhr erstmals eine sogenannte After-Messe-Party stattfinden. Veranstaltungsort ist der Innenhof des Restaurants Schiefer am Markt 6 in Goslar.
Für den Abend werden rund 40 beziehungsweise mehr als 40 Aussteller angekündigt. Anders als die stark schulisch geprägten Vormittage richtet sich die Veranstaltung ausdrücklich auch an Eltern.
Damit reagiert das Konzept auf einen wichtigen Teil der Berufsorientierung: Entscheidungen über Ausbildung oder Studium werden häufig nicht allein in der Schule getroffen. Eltern begleiten ihre Kinder bei Bewerbungen, besprechen mögliche Ausbildungsorte oder Hochschulen und spielen bei der Abwägung verschiedener Wege oft eine wichtige Rolle.
Die Abendveranstaltung schafft dafür einen zusätzlichen Rahmen außerhalb des Unterrichts. Nach den veröffentlichten Angaben sollen dort erneut Gespräche mit Unternehmen und Einrichtungen möglich sein. Die Goslarsche Zeitung berichtet, dass der Eintritt sowohl zur Messe als auch zur After-Messe-Party frei ist. Snacks und Getränke sollen am Abend vor Ort gekauft werden können.
Organisiert wird die #TschüssSchule nach Angaben der Goslarschen Zeitung von der Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf des Landkreises Goslar. Als Kooperationspartner werden unter anderem die Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar und die Berufsbildenden Schulen des Landkreises genannt.
Die Messe ist damit eng an die regionalen Strukturen der Berufs- und Studienorientierung angebunden. Unternehmen treffen auf mögliche Auszubildende, Hochschulen auf Studieninteressierte, Beratungsstellen auf Jugendliche, die noch keine klare Richtung eingeschlagen haben.
Für Goslar und die Harzregion hat dieses Zusammentreffen zugleich eine praktische Bedeutung: Betriebe und Bildungseinrichtungen können sich unmittelbar präsentieren, während Schülerinnen und Schüler einen konzentrierten Überblick über Angebote erhalten, die sonst über zahlreiche einzelne Informationsquellen verteilt wären.
Für die beiden Vormittage ist die Zielgruppenaufteilung nach Schulformen klar beschrieben. Nicht eindeutig geht aus den derzeit veröffentlichten Angaben hervor, ob Privatpersonen unabhängig von einer Schule an jedem Vormittag ohne vorherige Anmeldung teilnehmen können.
Wer die #TschüssSchule in Goslar außerhalb einer organisierten Schulgruppe besuchen möchte, sollte deshalb die aktuellen Hinweise des Veranstalters beachten. Für die After-Messe-Party ist die Ansprache breiter gefasst: Jugendliche und Eltern gehören ausdrücklich zur Zielgruppe.
Die wichtigsten Eckdaten stehen dagegen fest: Die Berufs- und Studienorientierungsmesse findet am 16. und 17. September jeweils von 8.30 bis 13.30 Uhr im Kreishaus Goslar statt. Am Abend des 17. September folgt von 17 bis 20 Uhr die zusätzliche Veranstaltung am Markt.
Die #TschüssSchule bündelt an zwei Tagen Angebote, die Jugendliche sonst einzeln suchen müssten: Ausbildungsbetriebe, Hochschulen, Beratung, Bewerbungshilfen und Vorträge. Entscheidend ist dabei weniger die Zahl der Stände als die Möglichkeit, unterschiedliche Wege nach dem Schulabschluss unmittelbar miteinander zu vergleichen.
Mit der neuen Abendveranstaltung wird dieses Konzept 2026 erweitert. Ob die After-Messe-Party künftig dauerhaft zur #TschüssSchule in Goslar gehören wird, ist bislang offen. Für die diesjährige Ausgabe steht jedoch fest: Die Berufsorientierungsmesse im Harz setzt stärker als bisher auf mehrere Zugänge – am Vormittag über die Schulen, am Abend zusätzlich gemeinsam mit den Eltern.
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