Cookies & Datenschutz Technisch notwendige Funktionen sind immer aktiv. Optionale Analyse- und Werbedienste werden erst nach Ihrer Zustimmung aktiviert.
WILDMAN Harz in Wildemann: Ausgebuchte Premiere zieht mehr als 500 Läufer an
Symbolbild: KI-generiert. Trailrunning auf naturbelassenen Wegen mit Steigungen und technisch anspruchsvollem Untergrund prägt Wettbewerbe wie den WILDMAN Harz.
Die Premiere des WILDMAN Harz hat in Wildemann auf Anhieb ein großes Teilnehmerfeld angezogen. Der neue Trailrunning-Wettbewerb war ausgebucht, laut Goslarscher Zeitung gingen mehr als 500 Läufer auf die Strecken zwischen 12 und 55 Kilometern. Überschattet wurde der Auftakt von einem bislang nur in Grundzügen bekannten Eingriff in die Streckenmarkierung.
Wildemann, 8. September 2026. Vier Distanzen für Erwachsene, zwei Kinderläufe und ein Streckenprofil, das mit klassischen Straßenläufen wenig gemein hat: Mit dem ersten WILDMAN Harz ist am 5. September in Wildemann ein neuer Trailrunning-Wettbewerb gestartet. Das Konzept setzt auf schmale Wege, naturbelassenen Untergrund und deutliche Höhenunterschiede – und traf schon bei der Premiere auf große Nachfrage.
Der Harzer Tourismusverband hatte die Veranstaltung bereits vor dem Start als ausgebucht geführt. Nach Angaben der Goslarschen Zeitung nahmen mehr als 500 Trailläufer teil. Eine öffentlich zugängliche offizielle Gesamtstatistik mit einer exakten Zahl der Starter und Finisher lag zunächst nicht vor.
WILDMAN Harz setzt im Oberharz auf anspruchsvolle Trails
Im Mittelpunkt des WILDMAN Harz steht nicht die möglichst schnelle Runde über Asphalt. Die Strecken rund um Wildemann wurden als klassische Trailrunning-Kurse angelegt: mit Singletrails, schmalen Wanderwegen, Wurzeln, Steinen und technisch anspruchsvolleren Auf- und Abstiegen. Straßenpassagen spielten nur eine untergeordnete Rolle.
Das Veranstaltungszentrum lag am Sanickel in Wildemann. Von dort gingen die Läufer je nach gewählter Distanz auf unterschiedlich lange und unterschiedlich anspruchsvolle Kurse. Das Spektrum reichte von 12 Kilometern bis zum 55-Kilometer-Ultra.
WILDMAN Speed: 12 Kilometer mit rund 500 Höhenmetern
WILDMAN Fun: 20 Kilometer mit rund 800 Höhenmetern
WILDMAN Classic: 35 Kilometer mit rund 1.300 Höhenmetern
WILDMAN Ultra: 55 Kilometer mit rund 2.100 Höhenmetern
Hinzu kamen zwei Läufe über 3,3 Kilometer und 1,5 Kilometer für Kinder. Damit war der WILDMAN Harz nicht allein auf erfahrene Ultraläufer zugeschnitten. Auch kürzere Trail-Distanzen waren Teil des Programms.
Der längste Lauf startete bereits um 8 Uhr
Für die Teilnehmer des WILDMAN Ultra begann der Wettkampftag früh. Die längste Distanz über 55 Kilometer startete um 8 Uhr, vorgesehen war ein Zeitlimit von zehn Stunden. Der 35-Kilometer-Lauf folgte um 10 Uhr, die 20-Kilometer-Strecke um 10.30 Uhr. Um 11 Uhr ging schließlich das Feld über zwölf Kilometer auf den Kurs.
Die Unterschiede lagen dabei nicht nur in der Länge. Mit zunehmender Distanz stieg auch die Zahl der zu bewältigenden Höhenmeter deutlich an. Beim Ultra waren es rund 2.100. Das machte den WILDMAN Harz zu einem Lauf, bei dem Kondition allein nicht genügte: Auch Trittsicherheit und Erfahrung auf technischem Gelände spielten eine Rolle.
Das Wichtigste in Kürze
Der erste WILDMAN Harz wurde am 5. September 2026 in Wildemann ausgetragen und war ausgebucht. Laut Goslarscher Zeitung nahmen mehr als 500 Trailläufer teil; offen bleiben Details zu manipulierten Streckenmarkierungen.
Was ist passiert?
Mit dem ersten WILDMAN Harz ist am 5. September in Wildemann ein neuer Trailrunning-Wettbewerb gestartet.
Wo?
Das Veranstaltungszentrum lag am Sanickel in Wildemann.
Was ist bestätigt?
Nach Angaben der Goslarschen Zeitung nahmen mehr als 500 Trailläufer teil.
Was gilt konkret?
Die längste Distanz über 55 Kilometer startete um 8 Uhr, vorgesehen war ein Zeitlimit von zehn Stunden.
Was ist noch offen?
Die Goslarsche Zeitung berichtete, ein Unbekannter habe Streckenmarkierungen manipuliert.
Stand:
Dass die Veranstaltung klar dem Trailrunning zuzuordnen ist, zeigt auch die Aufnahme von Wettbewerben in den Rennkalender der International Trail Running Association. Für den 20-Kilometer-Lauf wurden dort beispielsweise knapp 20 Kilometer und rund 880 positive Höhenmeter geführt.
Ausgebucht schon bei der ersten Austragung im Harz
Für einen neuen Wettbewerb ist vor allem die Resonanz bemerkenswert. Der Harzer Tourismusverband führte den ersten WILDMAN Harz als ausgebucht. Die Goslarsche Zeitung berichtete nach der Veranstaltung von mehr als 500 Trailläufern.
Die genaue Zahl lässt sich bislang nicht anhand einer öffentlich zugänglichen offiziellen Ergebnisstatistik überprüfen. Deshalb bleibt die Angabe an die Berichterstattung der Goslarschen Zeitung gebunden. Unstrittig ist jedoch, dass die Nachfrage groß genug war, um die Premiere bereits vor dem Start vollständig zu füllen.
Das dürfte auch mit der Bandbreite des Angebots zusammenhängen. Während zwölf Kilometer für Trailrunning-Einsteiger eher erreichbar sind, verlangten 35 oder 55 Kilometer mit vierstelligen Höhenmetern deutlich mehr Vorbereitung. Der WILDMAN Harz verband diese unterschiedlichen Leistungsniveaus in einer Veranstaltung.
Wildemann liefert das passende Gelände
Das Profil des Rennens ist eng mit dem Ort verknüpft. Wildemann und die umliegende Oberharzer Landschaft bieten jene Geländeformen, die Trailrunning prägen: Waldwege, schmale Pfade, Anstiege und längere Gefällestrecken.
Der Veranstalter setzte diese Voraussetzungen gezielt in ein Streckenkonzept um, das sich deutlich von einem normalen Volkslauf unterscheidet. Die Läufer bewegten sich nicht auf einem gleichmäßigen Straßenkurs, sondern mussten sich auf wechselnde Untergründe und anspruchsvollere Passagen einstellen.
Gerade diese Kombination aus Distanz und Gelände bestimmt den Charakter des WILDMAN Harz. Die sportliche Schwierigkeit entsteht nicht allein aus der Kilometerzahl, sondern aus dem Zusammenspiel von Höhenmetern, Wegbeschaffenheit und technischen Abschnitten.
Manipulierte Streckenmarkierung bleibt offener Punkt
Neben der sportlichen Premiere rückte nach dem Lauf ein Zwischenfall in den Fokus. Die Goslarsche Zeitung berichtete, ein Unbekannter habe Streckenmarkierungen manipuliert.
Wie umfangreich der Eingriff war, welche Strecke betroffen war und ob Läufer dadurch konkret fehlgeleitet wurden, geht aus den bislang öffentlich zugänglichen Angaben nicht eindeutig hervor. Auch mögliche Folgen für den Rennverlauf lassen sich deshalb derzeit nicht belastbar benennen.
Für eine weitergehende Bewertung fehlen damit wesentliche Details. Fest steht lediglich, dass die Manipulation Teil der Berichterstattung über die Premiere ist. Aussagen zu Motiv, Verantwortlichkeit oder möglichen Konsequenzen wären ohne zusätzliche bestätigte Angaben spekulativ.
Ein breites Programm rund um den ersten WILDMAN Harz
Organisiert wurde der Lauf vom WILDMAN-Team um Dr. Robert Strecker. Start und Ziel befanden sich am sogenannten Basislager am Sanickel in Wildemann. Rund um den Wettkampftag war zudem ein Rahmenprogramm vorgesehen, unter anderem mit einer Pasta-Party vor dem Rennen und einer Grillveranstaltung am Samstag.
Der sportliche Kern blieb jedoch eindeutig. Von der kurzen Speed-Distanz bis zum Ultra ging es um Trailrunning im Oberharz – mit Höhenmetern, technischen Passagen und stark unterschiedlichen Anforderungen an die Teilnehmer.
Auch die Zeitnahme war professionell organisiert. Nach der Ausschreibung kamen Transponder in den Startnummern zum Einsatz. Damit war die Premiere nicht als lockerer Landschaftslauf angelegt, sondern als regulärer Wettbewerb mit mehreren Distanzen und klar definierten Startzeiten.
Ein Auftakt mit starkem Zuspruch im Oberharz
Ob sich der WILDMAN Harz langfristig im Veranstaltungskalender der Harzregion etabliert, wird sich erst bei möglichen weiteren Austragungen zeigen. Die Premiere liefert dafür zumindest einen klaren Ausgangspunkt: Die Veranstaltung war ausgebucht, das Teilnehmerfeld groß und das Streckenangebot breit.
Mehr als 500 Läufer gingen laut Goslarscher Zeitung auf die verschiedenen Kurse, vom kurzen Trail bis zum 55-Kilometer-Ultra. Damit hat der WILDMAN Harz bereits bei seiner ersten Austragung gezeigt, dass es für ein anspruchsvolles Trailrunning-Format im Oberharz ein beachtliches Interesse gibt.
Offen bleibt vor allem der Vorfall um die manipulierten Streckenmarkierungen. Solange dazu keine weitergehenden belastbaren Angaben vorliegen, steht jedoch der sportliche Befund im Vordergrund: Wildemann hat mit dem WILDMAN Harz einen neuen Trailrunning-Wettbewerb erlebt, dessen Premiere bereits vollständig ausgebucht war.
Hinweise, sachliche Korrekturen oder pressebezogene Rückfragen können über die im Impressum genannten Kontaktwege eingereicht werden. Bitte nennen Sie dabei nach Möglichkeit die betroffene Beitrags-URL.
Team Hönig Racing aus Düna bei Osterode erreicht bei der Rallye Breslau Poland erstmals Rang zwei. Zugleich bringt die Harzer Mannschaft den Offroad-Wettbewerb zum zehnten Mal in Folge erfolgreich ins Ziel.
Das Vienenburger Seefest zog zahlreiche Besucher an den See. Drei Tage lang prägten Musik, Familienprogramm, Schlauchbootrennen und Entenrennen das Fest in der Harzregion.
Sechs Wanderungen im Harz führen durch Wälder, Moore, Felslandschaften und zum Brocken. Die Auswahl reicht vom kurzen Oderteich-Rundweg bis zur langen Teufelsmauer-Tour.
Der Harzer Firmenlauf 2026 findet am 17. Juni im Bürgerpark Wernigerode statt. Teams aus Unternehmen, Verwaltungen und Vereinen erwartet ein Staffellauf mit Rahmenprogramm.
Wandern mit Kindern im Harz gelingt mit kurzen Etappen, klaren Zielen und genügend Pausen. Sechs bewährte Empfehlungen helfen bei Planung, Motivation und Sicherheit.
Schloss Wernigerode bleibt im September 2026 an vier Tagen wegen Dreharbeiten geschlossen. Welche Produktion im Harz dahintersteckt, ist bislang nicht bekannt.
In Braunlage wird die Neue Mitte Ende Mai zur Bühne für einen Nightbiathlon. Besucher können beim Citybiathlon im Oberharz selbst antreten und den Sport unter Flutlicht erleben.
Die Sanierung der Schachtrupp-Villa in Osterode am Harz wird erneut teurer. Zuletzt lagen die bekannten Kosten bereits bei mehr als elf Millionen Euro.
Vom 30. Juli bis 2. August richtet Badeborn die Deutsche Jugendmeisterschaft im Gespannfahren aus. Ob eine 15-jährige Teilnehmerin aus dem Harz startet, ist bislang nicht offiziell bestätigt.
In Wernigerode im Harz gestalten Alessio-B., Tony Gallo und Mura neue Werke für die GWW. Die Street-Art-Reihe wächst in Stadtfeld und Burgbreite weiter.
Ein Waldbrand am Braunlager Rundweg im Harz ist gelöscht. Drei Feuerwehrleute wurden wegen Kreislaufproblemen untersucht, die Brandursache bleibt offen.
The Colates spielten beim FreitagsKickOff am Goslarer Museumsufer. Die Braunschweiger Band verbindet Einflüsse aus Beat, Punk, Wave, Grunge und Britpop.
Harzgerode, 25. Januar 2026 – Noch liegt Stille über den Wegen des Selketals, doch sie wird nicht lange anhalten. Wo heute nur der Wind durch die Baumwipfel streicht, werden im Frühsommer wieder Schritte, Atem und Anfeuerungsrufe zu hören…
Das Blütenfest 2026 in Blankenburg im Harz wird erstmals im Stadtpark rund um die sanierte Freilichtbühne gefeiert. Am Sonntag folgt der zweite offizielle Festtag.