Die Braunschweiger Band The Colates hat beim FreitagsKickOff am Goslarer Museumsufer gespielt. Musikalisch bewegt sich die Gruppe zwischen Beat, Punk, Wave, Grunge und Britpop – eine Mischung, die sich einer eindeutigen Genrebezeichnung entzieht. Über den genauen Verlauf des Abends ist bislang allerdings nur wenig bekannt.

Goslar, 27. Juli 2026. The Colates waren am Freitag, 24. Juli, beim FreitagsKickOff in Goslar zu Gast. Der Auftritt am Museumsufer begann um 17 Uhr und war Teil der regelmäßig stattfindenden Konzertreihe in der Innenstadt. Im offiziellen Veranstaltungsprogramm war die Band mit der knappen Stilbeschreibung Ballad Rock angekündigt worden.

Damit war zwar eine grobe Richtung vorgegeben. Die Musik der Braunschweiger lässt sich jedoch deutlich weiter fassen. Andere Veranstaltungsbeschreibungen nennen Einflüsse aus dem Beat der 1960er-Jahre, dem Punk, der Wave-Musik der 1980er, dem Grunge der 1990er und jüngerem Britpop. Die im Umfeld des Konzerts verwendete Formel „Neo-Postpunk-Rock-Britpop“ wirkt vor diesem Hintergrund eher wie eine zugespitzte Zusammenfassung als wie eine verbindliche Genrebezeichnung.

The Colates in Goslar: Rock zwischen mehreren Jahrzehnten

The Colates stammen aus Braunschweig und stehen für einen Sound, der unterschiedliche Epochen des Gitarrenrocks zusammenführt. Zwei Gitarren und mehrstimmiger Gesang gehören nach früheren Bandbeschreibungen zu den prägenden Elementen. Die Gruppe tritt demnach als Quartett auf, wobei sich die Besetzungen an Bass und Schlagzeug im Laufe der Jahre verändert haben sollen.

Gerade diese Mischung macht die Band schwer einzuordnen. Ballad Rock greift als Beschreibung ebenso kurz wie Britpop oder Postpunk. Die Musik von The Colates bewegt sich vielmehr zwischen klaren Melodien, kantigeren Gitarren und Einflüssen, die aus verschiedenen Jahrzehnten stammen. Der Auftritt in Goslar fügte sich damit in ein Programm ein, das regelmäßig regionale und überregionale Musiker an das Museumsufer bringt.

Auch die Bandgeschichte reicht nach Angaben aus dem Veranstaltungsumfeld bereits rund zwei Jahrzehnte zurück. Eine eigenständige, vollständig dokumentierte Chronik liegt öffentlich nicht vor. Sicher ist jedoch, dass The Colates seit Jahren Musik veröffentlichen und live auftreten.

Mehrere Alben, lange Bandgeschichte

Auf der eigenen Musikseite der Band sind mehrere Veröffentlichungen verzeichnet. Dazu gehört das Album Hard Days’ Nights, das im Mai 2023 erschien und neun Stücke umfasst. Bereits 2014 veröffentlichte die Gruppe das Album Mould.

Die Veröffentlichungen zeigen, dass The Colates kein kurzfristiges Projekt sind. Die Band hat sich über längere Zeit hinweg ein eigenes Repertoire erarbeitet. Welche Stücke beim Konzert in Goslar gespielt wurden, ist allerdings nicht dokumentiert. Eine öffentlich zugängliche Setlist liegt ebenso wenig vor wie eine genaue Übersicht über die Besetzung an diesem Abend.

Für eine Konzertkritik wären diese Angaben wichtig. Sie würden zeigen, ob der Auftritt vor allem auf neueren Veröffentlichungen basierte oder ob The Colates auch ältere Titel in das Programm aufgenommen hatten. Ohne belastbare Angaben bleibt nur die gesicherte Einordnung: Die Band brachte einen breit gefächerten Gitarrenrock nach Goslar, der sich nicht auf eine einzige Stilrichtung reduzieren lässt.

FreitagsKickOff bringt Livemusik ans Museumsufer

Der Auftritt von The Colates war Teil der Reihe FreitagsKickOff. Die Konzerte finden 2026 grundsätzlich freitags zwischen 17 und 19 Uhr am Museumsufer statt. Für die Braunschweiger Band war der 24. Juli vorgesehen, der Beginn war im Programm mit 17 Uhr angegeben.

Das Format gehört inzwischen zum kulturellen Angebot in der Goslarer Innenstadt. Es schafft eine Bühne für Livebands und verbindet den frühen Freitagabend mit einem niedrigschwelligen Konzertangebot. Für einzelne Termine werden unterschiedliche Stilrichtungen angekündigt, wodurch das Programm bewusst breit angelegt ist.

In früheren Darstellungen der Reihe werden die Kulturinitiative Goslar, die Goslarer Music Scene und die Kontaktstelle Musik beziehungsweise der Stadtmusikrat als beteiligte Partner genannt. Für den konkreten Auftritt von The Colates ist jedoch nicht eindeutig ausgewiesen, welche Institution formal als alleiniger Veranstalter verantwortlich war. Belegt ist, dass die Kulturinitiative den Termin vorab ankündigte und nach dem Konzert erneut auf die Band einging.

Ob für das Konzert Eintritt verlangt wurde, geht aus den vorliegenden Angaben nicht eindeutig hervor. Frühere Veranstaltungen der Reihe waren teilweise kostenlos. Daraus lässt sich für den Auftritt von The Colates jedoch keine verlässliche Aussage ableiten.

Zum Ablauf des Abends fehlen Details

Während Datum, Uhrzeit und Ort des Konzerts feststehen, bleiben Fragen zum tatsächlichen Verlauf offen. Ein lokaler Nachbericht deutet an, dass sich The Colates bei der Planung ihres Programms leicht verschätzt hätten. Was genau damit gemeint war, ist aus dem frei zugänglichen Teil jedoch nicht ersichtlich.

Möglich wäre grundsätzlich vieles: ein zu langes Set, ein zu knapp kalkuliertes Programm oder eine andere zeitliche Abweichung. Belegt ist davon nichts. Entsprechend lässt sich weder sagen, wie lange The Colates tatsächlich spielten, noch ob die vorgesehene Veranstaltungsdauer vollständig genutzt wurde.

Auch zur Zahl der Besucherinnen und Besucher gibt es keine belastbaren Angaben. Dasselbe gilt für die Reaktionen des Publikums. Eine positive Bewertung aus dem Umfeld der Kulturinitiative zeigt zwar, dass der Abend dort als gelungen wahrgenommen wurde. Sie ersetzt jedoch keine unabhängige Beschreibung der Stimmung oder der Resonanz.

Für einen ausführlichen Konzertbericht fehlen damit zentrale Beobachtungen: Welche Stücke prägten das Set? Wie reagierte das Publikum? Gab es Zugaben? Wie wirkte die Band auf der Bühne? Ohne gesicherte Antworten verbietet sich jede Ausschmückung.

Warum die Genrefrage bei The Colates offenbleibt

Am auffälligsten ist deshalb weniger ein einzelner Moment des Konzerts als die Schwierigkeit, The Colates eindeutig musikalisch zu verorten. Der Begriff Ballad Rock aus dem offiziellen Goslarer Programm beschreibt nur einen Teil des Spektrums. Die Einflüsse aus Beat, Punk, Wave, Grunge und Britpop zeichnen ein deutlich komplexeres Bild.

Der Ausdruck „Neo-Postpunk-Rock-Britpop“ bringt einige dieser Elemente zusammen, bleibt aber unscharf. Er ist nicht als offizielle Selbstbeschreibung der Band belegt. Für eine sachliche Einordnung eignet sich daher eine offenere Formulierung: The Colates spielen melodisch geprägten Gitarrenrock mit Einflüssen aus mehreren Jahrzehnten.

Diese Beschreibung passt auch zum bisherigen Werk der Gruppe. Die Band verbindet ältere Rocktraditionen mit späteren Stilrichtungen, ohne sich vollständig einer davon unterzuordnen. Gerade darin liegt der charakteristische Kern von The Colates – und vermutlich auch der Reiz, den der Auftritt für das Goslarer Publikum bot.

Ein Auftritt mit klaren Eckdaten und offenen Fragen

Fest steht: The Colates spielten am 24. Juli beim FreitagsKickOff am Museumsufer in Goslar. Die Band aus Braunschweig brachte ihre Mischung aus Beat, Punk, Wave, Grunge und Britpop in die Innenstadt. Die Veranstaltung begann um 17 Uhr und gehörte zum regulären Sommerprogramm der Konzertreihe.

Was darüber hinaus geschah, bleibt nur in Teilen nachvollziehbar. Angaben zur Setlist, zur tatsächlichen Spieldauer, zur Besucherzahl und zur Stimmung fehlen. Auch die angedeutete Fehleinschätzung bei der Programmplanung ist nicht näher erläutert.

Damit bleibt der Auftritt von The Colates in Goslar vor allem als weiterer Termin einer etablierten Konzertreihe festzuhalten. Musikalisch bot die Band offenbar mehr, als die knappe Einordnung Ballad Rock vermuten ließ. Für eine abschließende Konzertkritik reichen die öffentlich belegbaren Details jedoch nicht aus.