Die Wernigeröder Sambagruppe BARABAN feiert 2026 ihr 25-jähriges Bestehen. Aktive und ehemalige Mitglieder kamen im Juni zu einem Jubiläumstreffen zusammen, zugleich war die Formation erneut beim Rathausfest zu erleben. Die Geschichte der Gruppe reicht weit zurück – ihr exaktes Gründungsdatum ist öffentlich jedoch nicht vollständig dokumentiert.

Wernigerode, 20. Juli 2026. Seit einem Vierteljahrhundert prägt BARABAN mit Trommeln, Percussion und Samba-Rhythmen das kulturelle Leben in Wernigerode. Die Gruppe begeht ihr Jubiläum nicht mit einem einzigen Festakt, sondern mit mehreren Begegnungen und Auftritten, die zeigen, wie eng ihre Geschichte mit der Stadt verbunden ist.

Im Mittelpunkt stand Anfang Juni ein Treffen aktiver und ehemaliger erwachsener Trommler. Mitglieder aus unterschiedlichen Kursjahrgängen kamen dabei erstmals in dieser Form zusammen. BARABAN bezeichnete die Zusammenkunft zugleich als Sommerfest für Aktive und Ehemalige.

Das Jubiläum wurde damit vor allem zu einem Wiedersehen jener, die die Sambagruppe BARABAN in Wernigerode über Jahre begleitet und geprägt haben. Wie viele frühere und heutige Mitglieder an dem Treffen teilnahmen, ist öffentlich nicht dokumentiert. Auch eine aktuelle Gesamtzahl der aktiven Musiker liegt nicht vor.

BARABAN gehört seit Jahren zum Kulturleben in Wernigerode

Die Wernigeröder Sambagruppe ist längst mehr als ein loses Musikprojekt. BARABAN taucht seit vielen Jahren regelmäßig in den Veranstaltungsprogrammen der Stadt auf. Historische Unterlagen belegen bereits für 2004 einen öffentlichen Auftritt der Formation. Auch in späteren Programmen des Wernigeröder Rathausfestes war die Gruppe mehrfach vertreten.

Beim 60. Wernigeröder Rathausfest vom 19. bis 21. Juni 2026 gehörte BARABAN erneut zum Programm. Die Gruppe kündigte drei Auftritte während des Festwochenendes an. Einer davon fand am Freitagabend im Zusammenhang mit der offiziellen Eröffnung statt.

Damit war das Jubiläum nicht auf eine interne Feier beschränkt. BARABAN zeigte sich dort, wo die Gruppe seit Jahren wahrgenommen wird: mitten im öffentlichen Leben der Stadt. Das Rathausfest mit seinen Bühnen und Veranstaltungsorten bot den Trommlern erneut eine große Plattform.

Ein Fernsehbeitrag griff das 25-jährige Bestehen im Juli auf. Darin wurde BARABAN als feste Größe in Wernigerode vorgestellt. Zugleich wurde deutlich, dass die Gruppe auch außerhalb der Stadt aufgetreten ist und weiterhin offen für neue Interessierte bleibt.

Vom ersten Rhythmus bis zum gemeinsamen Auftritt

BARABAN ist mit dem Musikhaus und der Musikschule Turbine 19 in der Feldstraße verbunden. Dort werden unterschiedliche Rhythmus- und Percussionangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene organisiert. Als Ansprechpartner wird Stefan Heymann genannt.

Der Einstieg setzt keine langjährige musikalische Ausbildung voraus. Erwachsene Interessierte können zunächst an Proben teilnehmen und erhalten bei einer Anmeldung eine Einführung. Entscheidend ist nicht, bereits ein Instrument perfekt zu beherrschen, sondern sich in das gemeinsame Spiel einzufinden.

Gerade darin liegt ein wesentlicher Teil des Konzepts. Eine Sambagruppe funktioniert nicht über einzelne Solisten, sondern über das präzise Zusammenspiel verschiedener rhythmischer Stimmen. Jeder Schlag hat seinen Platz, jedes Instrument übernimmt eine eigene Aufgabe. Erst daraus entsteht der charakteristische Gesamtklang.

Nachwuchsarbeit beginnt bereits im Vorschulalter

Die Sambagruppe BARABAN in Wernigerode setzt früh auf musikalischen Nachwuchs. Das Angebot reicht von ersten Rhythmuserfahrungen im Kindesalter bis zu einer Schülerformation, die öffentlich auftreten kann.

Angebot Zielgruppe Schwerpunkt
Samba-Mäuse Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren Spielerischer Einstieg in Rhythmus und Percussion
Anfänger- und Fortgeschrittenengruppen Schüler mit unterschiedlicher Erfahrung Aufbau und Vertiefung rhythmischer Fähigkeiten
Barabinos Schüler-Auftrittsgruppe Gemeinsames Musizieren und öffentliche Auftritte

Die Barabinos werden mit einer Besetzung von etwa sechs bis zehn Mitgliedern beschrieben. Für junge Musiker entsteht so ein klarer Weg: vom spielerischen Einstieg über regelmäßige Proben bis zum Auftritt vor Publikum.

Diese Nachwuchsarbeit ist für die Kontinuität von BARABAN entscheidend. Eine Gruppe, die über Jahrzehnte bestehen will, braucht nicht nur erfahrene Mitglieder, sondern immer wieder neue Trommler. Die verschiedenen Angebote schaffen dafür niedrige Einstiegshürden und verbinden mehrere Altersgruppen miteinander.

Gemeinsames Spiel statt reiner Einzelausbildung

Die Arbeit einer Sambagruppe unterscheidet sich deutlich vom klassischen Einzelunterricht. Bei Percussion-Ensembles entsteht Musik aus der Abstimmung vieler Instrumente. Unterschiedliche Schläge, Tempi und rhythmische Figuren greifen ineinander. Wer mitspielt, muss den eigenen Part beherrschen und zugleich auf die anderen hören.

Für Einsteiger kann genau das reizvoll sein. Sie sind nicht isoliert am Instrument, sondern von Beginn an Teil eines gemeinsamen Klangbildes. Gleichzeitig verlangt das Zusammenspiel Konzentration, Verlässlichkeit und ein Gespür für Dynamik.

BARABAN verbindet diese Probenarbeit mit öffentlichen Auftritten. Dadurch bleibt das Gelernte nicht im Unterrichtsraum. Die Mitglieder erleben, wie aus vielen Einzelstimmen ein gemeinsamer Auftritt entsteht – bei Stadtfesten, Veranstaltungen und weiteren Terminen in der Region.

Die frühe Geschichte von BARABAN bleibt in Teilen offen

Das 25-jährige Jubiläum wird sowohl von der Gruppe selbst als auch in der aktuellen Berichterstattung so bezeichnet. Rechnerisch deutet das auf einen Beginn um das Jahr 2001 hin. Zugleich existiert aus dem Umfeld der Gruppe ein Hinweis auf Aktivitäten seit 1998.

Wie diese Angaben zusammenhängen, ist bislang nicht eindeutig erklärt. Denkbar wären frühere Kurse, ein Vorläuferensemble oder eine spätere formelle Gründung der heutigen Sambagruppe. Belegt ist das jedoch nicht. Deshalb lässt sich derzeit weder ein exaktes Gründungsdatum noch eine lückenlose Chronik der Anfangsjahre nennen.

Gesichert ist hingegen, dass BARABAN spätestens seit den frühen 2000er-Jahren öffentlich in Wernigerode auftritt. Die Formation ist damit über einen langen Zeitraum im Kultur- und Veranstaltungsleben der Stadt nachweisbar.

Für die Bedeutung des Jubiläums ist diese offene Datumsfrage nur ein Teil der Geschichte. Sichtbar ist vor allem die Kontinuität: regelmäßige Proben, Nachwuchsgruppen, Auftritte und ein Netzwerk ehemaliger Mitglieder, das auch nach Jahren noch besteht.

Ein Jubiläum, das mehrere Generationen verbindet

25 Jahre BARABAN stehen für mehr als eine Folge von Auftritten. Die Sambagruppe verbindet Menschen, die zu unterschiedlichen Zeiten in Wernigerode getrommelt haben. Einige gehören heute noch zur Formation, andere kehrten zum Jubiläum als Ehemalige zurück.

Das Treffen im Juni machte diese Entwicklung sichtbar. Zugleich zeigte das Rathausfest, dass BARABAN weiterhin öffentlich präsent ist. Die Gruppe blickt damit nicht nur zurück, sondern führt ihre Arbeit fort – mit Angeboten für Einsteiger, mit Nachwuchsgruppen und mit Auftritten im Stadtleben.

Auch ohne vollständig geklärte Gründungschronik bleibt der belegbare Kern eindeutig: Die Sambagruppe BARABAN ist seit Jahrzehnten mit Wernigerode verbunden. Ihr Jubiläum steht für musikalische Beständigkeit, generationsübergreifende Arbeit und eine Formation, die weiterhin neue Mitwirkende aufnimmt.

  • BARABAN feiert 2026 sein 25-jähriges Bestehen.
  • Aktive und ehemalige erwachsene Trommler kamen Anfang Juni zu einem Sommerfest zusammen.
  • Die Sambagruppe trat beim 60. Wernigeröder Rathausfest mehrfach auf.
  • Über Turbine 19 bestehen Angebote für Kinder, Schüler und erwachsene Einsteiger.
  • Das genaue Gründungsdatum und die Einordnung früherer Aktivitäten sind bislang nicht vollständig geklärt.