In der Goslarer Altstadt beginnen am 11. und 12. August die Dreharbeiten für den Kinderfilm „Vampir in der Schule“. Mehrere Straßen, Parkflächen und Bereiche der Fußgängerzone sind zeitweise betroffen; Anwohner und Besucher müssen mit Haltverboten sowie kurzen Sperrungen rechnen. Welche Szenen das internationale Filmteam im Harz dreht und welche Darsteller dabei vor Ort sein werden, ist bislang nicht bekannt.
Goslar, 4. August 2026. Die historische Altstadt wird für zwei Tage Teil einer internationalen Filmproduktion. In mehreren Straßenzügen entstehen Aufnahmen für den Kinder- und Familienfilm „Vampir in der Schule“, der nach Angaben der Stadt Goslar am 11. und 12. August in der Innenstadt gedreht wird.
Für Bewohner, Besucher und Verkehrsteilnehmer bedeutet das vor allem veränderte Parkmöglichkeiten, Haltverbote und zeitweise gesperrte Straßen. Die Einschränkungen sollen jeweils nur kurz dauern, können den Verkehr in der engen Altstadt aber punktuell ausbremsen. Während einzelner Aufnahmen sind Vollsperrungen von etwa fünf bis 15 Minuten vorgesehen.
Dreharbeiten in der Goslarer Altstadt
Die Filmaufnahmen betreffen mehrere Straßen und Plätze im historischen Zentrum von Goslar. Haltverbotszonen werden unter anderem in der Glockengießerstraße, der Schielenstraße, der Bergstraße sowie in den Straßen An der Abzucht und An der Gose eingerichtet. Auch der Parkplatz Domplatz/Kaiserpfalz Nord steht zeitweise nur eingeschränkt zur Verfügung.
Gedreht wird außerdem in Teilen der Fußgängerzone. Welche Gebäude, Fassaden oder Straßenzüge später im Film zu sehen sein werden, hat die Stadt nicht mitgeteilt. Ebenso offen ist, zu welchen Uhrzeiten die einzelnen Szenen entstehen. Fest steht lediglich, dass die Produktion an beiden Drehtagen in der Goslarer Altstadt arbeitet.
Die Stadt bittet darum, die ausgeschilderten Haltverbote und die Hinweise vor Ort zu beachten. Gerade in den engen Straßen der Altstadt können selbst kurze Sperrungen rasch zu Verzögerungen führen. Betroffen sind neben Autofahrern auch Anwohner, Lieferdienste und Besucher, die an den Drehtagen in die Innenstadt wollen.
Diese Regelungen gelten während der Filmaufnahmen
| Zeitraum | Regelung |
|---|---|
| 11. und 12. August 2026 | Dreharbeiten in Teilen der Altstadt und der Fußgängerzone |
| Während einzelner Aufnahmen | Kurzzeitige Vollsperrungen von etwa fünf bis 15 Minuten |
| 10. August, 16 Uhr, bis 13. August, 18 Uhr | Ersatzparkplätze im Innenhof des Kulturmarktplatzes KUMA |
Die Ersatzparkplätze stehen betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern im Innenhof des Kulturmarktplatzes KUMA zur Verfügung. Die Zufahrt ist ausschließlich über die Glockengießerstraße und die Königstraße möglich. Das Angebot gilt von Montag, 10. August, 16 Uhr, bis Donnerstag, 13. August, 18 Uhr.
Damit reagiert die Stadt auf den Wegfall regulärer Stellflächen während der Vorbereitung und der eigentlichen Dreharbeiten. Wer in den betroffenen Straßen wohnt, sollte sein Fahrzeug rechtzeitig umsetzen und die zeitlichen Vorgaben beachten.
Internationaler Kinderfilm mit Drehort im Harz
Goslar ist nur einer von mehreren Drehorten der Produktion. Laut dem Produktionsspiegel der Filmfördergesellschaft nordmedia entstehen weitere Aufnahmen in den Niederlanden, in Belgien und in der Region Hannover. Auch die Marienburg wird als deutscher Drehort genannt.
Der gesamte Produktionszeitraum ist derzeit vom 4. Juli bis zum 14. August 2026 angesetzt. Die Dreharbeiten in der Goslarer Altstadt liegen damit am Ende der laufenden Produktion. Für die Stadt im Harz ist es kein kurzfristig organisierter Einsatz: Nach Angaben der Stadt steht die Goslar marketing gmbh seit etwa zwei Jahren mit der Produktionsfirma in Kontakt und war an den Vorbereitungen beteiligt.
Zu diesen Vorbereitungen gehören die Auswahl geeigneter Motive, verkehrsrechtliche Abstimmungen und die Organisation der Abläufe vor Ort. Welche Szenen konkret in Goslar gedreht werden, bleibt dennoch offen. Auch die Frage, ob die Altstadt im Film eindeutig als Goslar erkennbar sein wird oder lediglich als allgemeine historische Kulisse dient, lässt sich bislang nicht beantworten.
Worum es in „Vampir in der Schule“ geht
„Vampir in der Schule“ basiert auf einem Buch des niederländischen Kinderbuchautors Paul van Loon. Im Zentrum der Geschichte stehen Jacko und seine Freunde Noémie und Edje. Die drei Kinder vermuten, dass der Direktor ihrer Schule ein Vampir ist und Schülerinnen und Schüler in ein sogenanntes Schattenreich bringen will.
Der Stoff verbindet Elemente eines Kinderabenteuers mit einer Vampirgeschichte. Der Film ist als rund 90-minütige Produktion für ein junges Publikum angelegt. Regie führt Jonathan Elbers, das Drehbuch wird im aktuellen Produktionsspiegel Maikel J. C. Nijnuis zugeschrieben.
Ob in Goslar Schulszenen, Außenaufnahmen oder andere Teile der Handlung entstehen, wurde nicht veröffentlicht. Auch die Besetzung der in Goslar gedrehten Szenen ist nicht bekannt. Das betrifft sowohl die Hauptrollen als auch mögliche Komparsen oder kleinere Auftritte.
Deutsche Partner und Filmförderung
Als federführende Produktionsfirma wird Umami Media genannt. Auf deutscher Seite ist die Leitwolf Filmproduktion beteiligt, außerdem wirkt der Norddeutsche Rundfunk an dem Projekt mit. Der Film wird von nordmedia mit bis zu 250.000 Euro unterstützt. Als deutscher Verleih ist farbfilm Verleih aufgeführt.
Die aktuelle Produktion trägt den Titel „Vampir in der Schule“. In älteren Förderdokumenten und Datenbankeinträgen findet sich teilweise noch die Bezeichnung „Der Vampir in der Schule“. Eine offizielle Erklärung für diese Abweichung liegt nicht vor. Für die laufende Berichterstattung ist deshalb der Titel maßgeblich, den die Stadt Goslar und der aktuelle Produktionsspiegel verwenden.
Ein konkreter Kinostart wurde bislang nicht bekannt gegeben. Auch Angaben zu einer Premiere oder zu ersten Vorführterminen gibt es nicht. Wann die in Goslar entstandenen Aufnahmen tatsächlich auf der Leinwand zu sehen sein werden, bleibt damit offen.
Was Anwohner und Besucher in Goslar beachten sollten
Die Dreharbeiten sollen den Verkehr nicht dauerhaft lahmlegen. Dennoch kann es in der Altstadt kurzfristig zu Wartezeiten kommen. Besonders während laufender Aufnahmen werden einzelne Bereiche vorübergehend gesperrt. Diese Unterbrechungen sollen jeweils nur wenige Minuten dauern, können sich im dichten Innenstadtverkehr aber bemerkbar machen.
- Haltverbote in den ausgewiesenen Straßen frühzeitig beachten.
- Fahrzeuge rechtzeitig aus gesperrten Bereichen entfernen.
- Mit kurzen Wartezeiten an den Drehorten rechnen.
- Den teilweise gesperrten Parkplatz Domplatz/Kaiserpfalz Nord meiden.
- Ersatzparkplätze am KUMA nur im angekündigten Zeitraum nutzen.
Ob Zuschauer die Dreharbeiten beobachten können, ist nicht geregelt. Die Stadt hat keine öffentlichen Bereiche für Besucher angekündigt. Auch über Absperrungen unmittelbar am Set liegen keine näheren Angaben vor. Wer während der Produktion in der Altstadt unterwegs ist, sollte daher mit kurzfristigen Anweisungen des Filmteams oder der eingesetzten Ordnungskräfte rechnen.
Zwei Drehtage mit Folgen für Goslar und die Harzregion
Die Goslarer Altstadt wird nicht flächendeckend und auch nicht über einen längeren Zeitraum zum Filmset. Betroffen sind ausgewählte Straßenzüge, Parkflächen und Bereiche der Fußgängerzone an zwei festgelegten Tagen. Für Anwohner und Besucher bleiben die Auswirkungen damit zeitlich begrenzt, im unmittelbaren Umfeld der Dreharbeiten aber spürbar.
Was von Goslar und der historischen Kulisse im Harz später im fertigen Film zu sehen sein wird, entscheidet sich erst in der weiteren Produktion und im Schnitt. Sicher ist bislang nur: Am 11. und 12. August nutzt das Team von „Vampir in der Schule“ die Innenstadt als Drehort. Wann die Aufnahmen im Kino erscheinen, steht noch nicht fest.


















