Sturmwarnung im Harz
Sturm im Harz: DWD erwartet auf dem Brocken Böen bis 110 km/h

Sturmwarnung im Harz

Im Harz werden am Freitag kräftige Wind- und Sturmböen erwartet. Der Deutsche Wetterdienst warnt besonders für die Hochlagen: Auf dem Brocken sind einzelne orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde möglich. Während im Landkreis Goslar für höher gelegene Gebiete Warnstufe 2 gilt, bleibt die Wetterlage auch am Samstag angespannt – vor allem auf den Bergen.
Harz, 9. Oktober 2026. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Teile des Harzes amtliche Wind- und Sturmwarnungen herausgegeben. Besonders in den Hochlagen müssen sich Bewohner und Besucher auf erhebliche Windgeschwindigkeiten einstellen. Auf dem Brocken können die Spitzenböen nach der aktuellen Prognose bis zu 110 Kilometer pro Stunde erreichen. Im Harzvorland und in den tiefer gelegenen Städten fällt der Wind voraussichtlich schwächer aus.
Die Sturmwarnung im Harz betrifft damit keineswegs alle Orte gleichermaßen. Entscheidend ist die Höhenlage. Während im Vorland Windböen um 60 Kilometer pro Stunde erwartet werden, können auf den Bergen deutlich stärkere Böen auftreten. Der DWD unterscheidet deshalb zwischen einzelnen Warngebieten und unterschiedlichen Warnstufen.
Bereits am Donnerstagabend hatte regionalHeute.de über amtliche Wetterwarnungen für den Landkreis Goslar und die Region Braunschweig berichtet. Die am Freitagmorgen veröffentlichten Warnlageberichte des DWD konkretisieren die Entwicklung. Besonders auf dem Brocken bleibt die Situation bis in die Nacht zum Samstag hinein stürmisch.
Die höchsten Windgeschwindigkeiten erwartet der Deutsche Wetterdienst auf dem Brocken. Dort sind am Freitag Spitzenböen zwischen 80 und 110 Kilometern pro Stunde möglich. Der obere Wert liegt im Bereich orkanartiger Böen. Für den höchsten Berg des Harzes ist damit eine deutlich stärkere Windbelastung vorhergesagt als für die umliegenden Ortschaften.
Auch im Oberharz wird es windig. Für die höheren Lagen in Sachsen-Anhalt nennt der DWD Böen bis etwa 70 Kilometer pro Stunde. Im niedersächsischen Oberharz werden Geschwindigkeiten um 65 Kilometer pro Stunde erwartet, vereinzelt sind auch 80 Kilometer pro Stunde möglich.
Im Harzvorland fällt die Prognose moderater aus. Hier rechnet der Wetterdienst mit Windböen bis etwa 60 Kilometer pro Stunde. Das ist spürbar weniger als auf dem Brocken, bedeutet aber keineswegs, dass der Wind ohne Auswirkungen bleiben muss.
Bei den Angaben handelt es sich um vorhergesagte Spitzenwerte, nicht um bereits gemessene Windgeschwindigkeiten. Ob und wo die Höchstwerte tatsächlich erreicht werden, hängt vom weiteren Verlauf der Wetterlage ab.
Die amtlichen Warnlageberichte für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zeigen, wie unterschiedlich sich die Windverhältnisse innerhalb des Mittelgebirges entwickeln können.
| Gebiet | Erwartete Windböen | Zeitraum |
|---|---|---|
| Brocken | 80 bis 110 km/h | Freitag bis zur Nacht auf Samstag |
| Oberharz, Niedersachsen | Etwa 65 bis 80 km/h | Freitag |
| Oberharz, Sachsen-Anhalt | Bis etwa 70 km/h | Freitag bis zur Nacht auf Samstag |
| Harzvorland | Bis etwa 60 km/h | Freitag |
| Brocken | 70 bis 85 km/h | Samstag |
Die Unterschiede sind erheblich. Zwischen einer Windböe von 60 Kilometern pro Stunde im Vorland und einer möglichen orkanartigen Böe auf dem Brocken liegen bis zu 50 Kilometer pro Stunde. Eine pauschale Sturmwarnung für den gesamten Harz würde die örtlichen Verhältnisse daher nur unzureichend beschreiben.
Der Deutsche Wetterdienst erwartet am 9. Oktober 2026 im Harz kräftige Wind- und Sturmböen mit Spitzenwerten bis 110 km/h auf dem Brocken. In höheren Lagen des Landkreises Goslar gilt nach dem dokumentierten Warnstand Stufe 2, während der Wind am Samstag allmählich nachlassen soll.
Für höher gelegene Teile des Landkreises Goslar ist eine amtliche Sturmwarnung der Stufe 2 dokumentiert. Sie gilt nach dem ausgewerteten Warnstand von Freitag, 10 Uhr, bis Samstag, 6 Uhr. Betroffen sind Höhenlagen oberhalb von 600 Metern, darunter entsprechende Gebiete rund um Braunlage, Bad Harzburg, Goslar und Clausthal-Zellerfeld.
Die Höhenbegrenzung ist wesentlich. Die Warnstufe gilt nicht automatisch für sämtliche Straßen, Wohngebiete und Ortslagen innerhalb dieser Städte. Wer sich im Tal aufhält, kann anderen Windverhältnissen ausgesetzt sein als Menschen auf den umliegenden Höhenzügen.
Für die Region Braunschweig waren bereits am Donnerstagabend weitere Warnungen gemeldet worden. In Braunschweig und Salzgitter sowie in den Landkreisen Wolfenbüttel, Peine und Helmstedt galt damals Warnstufe 1. Erwartet wurden Windböen um 55 Kilometer pro Stunde, örtlich auch stärkere Böen bis etwa 65 Kilometer pro Stunde.
Diese Angaben beziehen sich auf die Warnlage vom Donnerstagabend. Ob einzelne Warnungen anschließend verlängert, verändert oder aufgehoben wurden, richtet sich nach den jeweils aktuellen Meldungen des DWD.
Bei Wetterwarnungen unterscheidet der Deutsche Wetterdienst vier Stufen. Sie geben Auskunft darüber, wie schwerwiegend die erwarteten Wettererscheinungen ausfallen können.
Eine Sturmwarnung der Stufe 2 ist damit nicht gleichbedeutend mit einer amtlichen Unwetterwarnung. Die Unterscheidung ist gerade bei Meldungen über kräftige Windböen wichtig: Nicht jede Warnung vor Sturm erreicht automatisch die höchste Gefahrenkategorie.
Mit den vorhergesagten Windgeschwindigkeiten können konkrete Gefahren verbunden sein. Der Deutsche Wetterdienst weist in seinen Warnmeldungen insbesondere auf herabfallende Äste und Gegenstände hin, die von kräftigen Böen erfasst werden können.
Das betrifft nicht ausschließlich den Brocken. Auch im Harzvorland können stärkere Windböen lose Gegenstände bewegen oder Äste abbrechen lassen. Wie groß die Gefahr vor Ort ausfällt, hängt von den tatsächlichen Windverhältnissen und den örtlichen Gegebenheiten ab.
Der DWD empfiehlt, lose Gegenstände im Freien zu sichern und auf mögliche Gefahren durch herabfallende oder umherfliegende Gegenstände zu achten. Besonders bei Aufenthalten in höher gelegenen Gebieten sollten die örtlichen Warnmeldungen berücksichtigt werden.
Wer am Freitag oder Samstag einen Ausflug in den Harz plant, sollte die Wetterlage am konkreten Zielort prüfen. Eine Vorhersage für Goslar oder Bad Harzburg beschreibt nicht zwangsläufig die Bedingungen auf den umliegenden Bergen. Vor allem auf dem Brocken werden erheblich stärkere Windgeschwindigkeiten erwartet.
Aus den amtlichen Warnhinweisen ergeben sich mehrere Vorsichtsmaßnahmen:
Ob einzelne Wanderwege, touristische Einrichtungen oder Verkehrsverbindungen eingeschränkt werden, geht aus den ausgewerteten Wetterberichten nicht hervor. Eine amtliche Sturmwarnung allein belegt noch keine Sperrung oder Betriebseinstellung.
Ursache der windigen Wetterlage ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes die Entwicklung mehrerer Wettersysteme über Nordeuropa. Ein Sturmtief zieht über Skandinavien in nordöstlicher Richtung ab. Gleichzeitig greift von Westen ein neues Frontensystem auf die Region über.
Dadurch bleibt das Wetter wechselhaft und windig. Die stärksten Böen werden weiterhin in den Hochlagen des Harzes erwartet. Für die Einschätzung der Lage sind deshalb sowohl die regionalen Warnberichte für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt als auch die jeweiligen Warngebiete entscheidend.
Die Sturmwarnung im Harz erstreckt sich über Landesgrenzen hinweg, allerdings mit unterschiedlichen örtlichen Schwerpunkten. Die Wetterberichte für beide Bundesländer enthalten jeweils eigene Angaben zu Windgeschwindigkeiten und zeitlichem Verlauf.
Eine vollständige Beruhigung ist für Samstag zunächst nicht in Sicht. Auf dem Brocken erwartet der Deutsche Wetterdienst weiterhin Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 85 Kilometern pro Stunde. Damit bleibt die Wetterlage auf dem höchsten Harzgipfel auch nach der besonders windigen Phase am Freitag relevant.
In den übrigen Gebieten soll der Wind im Tagesverlauf allmählich schwächer werden. Örtliche Windböen sind zunächst noch möglich, bevor die Windgeschwindigkeiten gegen Abend nachlassen sollen.
Wann eine konkrete Warnung endet, hängt allerdings vom jeweiligen Warngebiet ab. Die amtlichen Meldungen können bei veränderten Bedingungen angepasst oder verlängert werden. Die prognostizierte Abschwächung am Samstag bedeutet daher nicht, dass sämtliche Warnungen im Harz gleichzeitig aufgehoben werden.
Die aktuellen DWD-Prognosen zeigen deutliche regionale Unterschiede. Während im Harzvorland überwiegend Windböen bis etwa 60 Kilometer pro Stunde erwartet werden, können auf dem Brocken einzelne orkanartige Böen bis 110 Kilometer pro Stunde auftreten. Für höher gelegene Teile des Landkreises Goslar gilt nach dem ausgewerteten Warnstand eine Sturmwarnung der Stufe 2.
Auch am Samstag bleibt die Entwicklung auf dem Brocken im Blick. Dort sind zunächst weitere Sturmböen möglich, während der Wind in anderen Gebieten im Tagesverlauf nachlassen soll.
Für Bewohner und Besucher kommt es damit vor allem auf den jeweiligen Standort an. Die amtlichen Warnungen unterscheiden ausdrücklich zwischen Hochlagen und tieferen Gebieten. Ob die prognostizierten Spitzenwerte tatsächlich erreicht werden, lässt sich erst anhand der Messungen feststellen. Bis dahin bleiben die örtlichen Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes die maßgebliche Grundlage für die Einschätzung der Wetterlage.
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