Filmfestival im Harz
Filmkunsttage 2026: Halberstadt zeigt vier Festivalfilme – auch Quedlinburg dabei

Filmfestival im Harz

Die Filmkunsttage Sachsen-Anhalt sind zurück im Harz: Vom 8. bis 11. Oktober zeigt der Zuckerfabrik Kinopark in Halberstadt vier ausgewählte Festivalfilme. Auch Quedlinburg gehört zu den Spielorten der zwölften Ausgabe. Das Programm verbindet Wettbewerbsbeiträge mit internationalen Produktionen – und bringt Filmkunst abseits der großen Festivalzentren auf die Leinwand.
Halberstadt, 8. Oktober 2026. Vier Tage, vier Filme, ein landesweites Festival: Die Filmkunsttage Sachsen-Anhalt machen in Halberstadt Station. Während die Veranstaltung bereits seit Dienstag in mehreren Städten läuft, beginnt am Donnerstagabend das Programm im Zuckerfabrik Kinopark. Bis Sonntag stehen dort ausgewählte Produktionen aus unterschiedlichen Festivalreihen auf dem Spielplan.
Auch Quedlinburg ist Teil der diesjährigen Filmkunsttage. Das Studiokino Eisenstein gehört zu den offiziellen Spielstätten. Damit sind gleich zwei Städte im Harz in das Festivalnetzwerk eingebunden, dessen zentrale Veranstaltungsorte in Magdeburg und Halle liegen.
Für Halberstadt ist die Beteiligung eine Gelegenheit, Filme aus dem landesweiten Festivalprogramm vor Ort zu sehen. Die Auswahl umfasst zwei Beiträge aus dem Langfilmwettbewerb, einen Film aus dem Gastland Ungarn und eine Produktion aus der Reihe „Foto & Film“. Die Vorstellungen verteilen sich auf vier aufeinanderfolgende Tage.
Der Zuckerfabrik Kinopark in der Gröperstraße 88 ist vom 8. bis 11. Oktober einer der Austragungsorte der Filmkunsttage Sachsen-Anhalt. Nach Angaben der Festivalveranstalter sind dort vier Vorführungen geplant. Der Spielplan sieht zwei Abendtermine unter der Woche und zwei Vorstellungen am späten Nachmittag des Wochenendes vor.
Den Anfang macht am Donnerstag um 20 Uhr „Solo Show“. Der Film gehört zum Langfilmwettbewerb, einem der zentralen Programmbereiche des Festivals. Am Freitag folgt zur gleichen Uhrzeit „Hen – Lebensansichten eines Huhns“, ein Beitrag aus dem diesjährigen Gastland Ungarn.
Am Samstag wechselt das Programm in die Reihe „Foto & Film“. Um 17.30 Uhr wird „I am Martin Parr“ gezeigt. Den Schlusspunkt setzt am Sonntag um 17.30 Uhr „Meanwhile in Namibia“, ebenfalls ein Beitrag des Langfilmwettbewerbs.
| Termin | Film | Festivalsektion |
|---|---|---|
| Donnerstag, 8. Oktober, 20 Uhr | Solo Show | Langfilmwettbewerb |
| Freitag, 9. Oktober, 20 Uhr | Hen – Lebensansichten eines Huhns | Gastland Ungarn |
| Samstag, 10. Oktober, 17.30 Uhr | I am Martin Parr | Foto & Film |
| Sonntag, 11. Oktober, 17.30 Uhr | Meanwhile in Namibia | Langfilmwettbewerb |
Die vier Titel stehen exemplarisch für die Bandbreite des Festivals. Neben den Wettbewerbsfilmen berücksichtigt das Programm internationale Beiträge und thematische Reihen. Halberstadt erhält damit keinen vollständigen Festivalspielplan, sondern eine Auswahl aus dem Gesamtangebot.
Gerade diese Verteilung ist ein wesentliches Merkmal der Filmkunsttage. Statt sämtliche Vorführungen auf wenige zentrale Kinos zu konzentrieren, beziehen die Veranstalter weitere Spielstätten in Sachsen-Anhalt ein. Welche Filme an welchem Ort laufen, legt das jeweilige Standortprogramm fest.
Nicht nur Halberstadt steht auf der Festivalkarte. In Quedlinburg ist das Studiokino Eisenstein als Spielstätte der Filmkunsttage Sachsen-Anhalt 2026 ausgewiesen. Die Welterbestadt gehört damit zum Kreis jener Orte, an denen das landesweite Festival außerhalb seiner beiden Zentren präsent ist.
Die Filmkunsttage Sachsen-Anhalt 2026 zeigen vom 8. bis 11. Oktober vier Festivalfilme im Zuckerfabrik Kinopark in Halberstadt. Auch das Studiokino Eisenstein in Quedlinburg gehört zu den Spielstätten des landesweiten Festivals.
Die Hauptspielstätten befinden sich im Filmkunsthaus Studiokino in Magdeburg und im Puschkino in Halle. Hinzu kommen weitere Kinos und Veranstaltungsorte in Salzwedel, Genthin, Burg, Dessau und Werben an der Elbe.
Das Konzept unterscheidet die Filmkunsttage von Veranstaltungen, die ihr gesamtes Programm an einem einzigen Ort präsentieren. Die verschiedenen Kinos bilden ein gemeinsames Festivalnetzwerk, behalten aber eigene Spielpläne.
Für Quedlinburg ist die Teilnahme des Studiokinos Eisenstein bestätigt. Konkrete Filme und Vorführungszeiten lassen sich allerdings nicht aus dem Halberstädter Programm übertragen. Wer eine Vorstellung in Quedlinburg besuchen möchte, muss sich deshalb am gesonderten Spielplan dieses Standorts orientieren.
Für die Harzregion ergibt sich dennoch eine bemerkenswerte Konstellation: Zwei Städte sind in derselben Festivalausgabe vertreten. Während für Halberstadt vier Termine feststehen, ist Quedlinburg ebenfalls als Veranstaltungsort eingebunden. Die Filmkunsttage reichen damit über die beiden großen Festivalzentren hinaus bis in den Harz.
Die Filmkunsttage Sachsen-Anhalt finden vom 6. bis 11. Oktober 2026 zum zwölften Mal statt. Veranstalter ist der Filmkunst e. V., die Festivalleitung liegt bei Frank Salender. Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem vom Land Sachsen-Anhalt und der Mitteldeutschen Medienförderung.
Gegründet wurde das Festival 2011. Nach eigenen Angaben der Veranstalter ist es inzwischen das größte Filmfestival Sachsen-Anhalts. Sein Programm verbindet Filmwettbewerbe, internationale Produktionen und thematische Sonderreihen. Die Aufführungen verteilen sich auf insgesamt neun Standorte.
Im Mittelpunkt stehen zwei Wettbewerbe mit jeweils sechs Filmen. Der Langfilmwettbewerb ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Zwei seiner Beiträge sind auch im Halberstädter Zuckerfabrik Kinopark zu sehen: „Solo Show“ und „Meanwhile in Namibia“.
Zu den Auszeichnungen der diesjährigen Filmkunsttage gehört ein Ehrenpreis für den Schauspieler Peter Kurth. Die Ehrung ist Bestandteil des überregionalen Festivalprogramms.
Ein Auftritt Kurths in Halberstadt ist damit nicht verbunden. Für die örtlichen Vorstellungen sind bislang auch keine gesicherten Angaben zu persönlichen Besuchen von Regisseuren, Darstellern oder anderen Filmschaffenden bekannt.
Die Auszeichnungen und Wettbewerbe bilden den künstlerischen Rahmen der Veranstaltung. Für das Publikum in Halberstadt steht zunächst das Filmprogramm selbst im Vordergrund. Zwei Wettbewerbsbeiträge treffen dort auf eine Produktion aus dem ungarischen Gastlandprogramm und einen Film aus einer thematischen Festivalreihe.
Die Vorführungen finden im Zuckerfabrik Kinopark, Gröperstraße 88 in Halberstadt, statt. Der erste Film beginnt am Donnerstag, 8. Oktober, um 20 Uhr. Die letzte Vorstellung ist für Sonntag, 11. Oktober, um 17.30 Uhr vorgesehen.
Für die einzelnen Filme weist die offizielle Festivalwebsite Ticketmöglichkeiten aus. Konkrete Eintrittspreise sind in den bestätigten Programminformationen jedoch nicht ausgewiesen. Besucher sollten die aktuellen Angaben des Veranstalters beziehungsweise des Kinos beachten.
Eine Übersicht der wichtigsten Besuchsinformationen:
Zusätzliche Veranstaltungen, Publikumsgespräche oder persönliche Auftritte von Filmschaffenden sind für die Halberstädter Termine anhand der vorliegenden Angaben nicht bestätigt. Maßgeblich bleibt deshalb das veröffentlichte Programm mit seinen vier Filmvorführungen.
Die Rückkehr der Filmkunsttage nach Halberstadt lässt sich vor allem an einem konkreten Umstand festmachen: Die Stadt ist 2026 wieder als Spielort im offiziellen Festivalprogramm vertreten. Eine umfassendere Wiederbelebung der örtlichen Kinolandschaft ist damit nicht belegt.
Der Zuckerfabrik Kinopark ist kein neu eröffnetes Kino, sondern eine bestehende Spielstätte mit regulärem Filmbetrieb. Die Filmkunsttage ergänzen dieses Angebot zeitlich begrenzt um vier Festivalvorführungen.
Auch die Frage, wann Halberstadt zuletzt an den Filmkunsttagen beteiligt war, lässt sich aus den aktuellen Programmunterlagen nicht abschließend beantworten. Ob der diesjährigen Teilnahme eine längere Unterbrechung vorausging, bleibt daher offen.
Der belegbare Nachrichtenwert liegt an anderer Stelle: Ein etabliertes Filmfestival aus Sachsen-Anhalt zeigt ausgewählte Produktionen erneut in einem regionalen Kino. Zugleich gehört mit Quedlinburg ein weiterer Standort aus dem Harz zum Festivalnetzwerk.
Bis Sonntag haben Kinobesucher in Halberstadt Gelegenheit, vier Filme der zwölften Filmkunsttage Sachsen-Anhalt zu sehen. Das Programm ist überschaubar, deckt aber mehrere Bereiche des Festivals ab. Quedlinburg ist mit dem Studiokino Eisenstein ebenfalls als Spielort beteiligt.
Die Veranstaltungen zeigen, dass die Filmkunsttage weiterhin auf regionale Kinos setzen. Für Halberstadt ist die Beteiligung in diesem Oktober konkret terminiert. Ob daraus künftig ein größeres oder dauerhaftes Festivalangebot entsteht, geht aus den bisherigen Ankündigungen nicht hervor.
Fest steht: Mit den Filmkunsttagen 2026 ist der Harz Teil eines Festivals, das Filmvorführungen an neun Standorten in Sachsen-Anhalt verbindet. In Halberstadt beginnt dieses Programm am Donnerstagabend – mit „Solo Show“ als erstem von vier angekündigten Filmen.
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