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Amtlich bestätigt: Hier wird Karls Erlebnisdorf in Wernigerode gebaut
Das Bild zeigt eine symbolische Darstellung eines möglichen Standorts am Stadtrand mit Landschaft und Verkehrsanbindung. Es handelt sich um ein nachgestelltes Symbolbild, nicht um den realen Bauplatz.
Wernigerode, 13. Dezember 2025 – Am Rand der bunten Fachwerkstadt, dort wo sich Harzlandschaft und Verkehrsknotenpunkt berühren, beginnt ein neues Kapitel regionaler Tourismusgeschichte. Die Entscheidung ist gefallen, die Unterschriften sind gesetzt. Was lange als Gerücht kursierte, ist nun offiziell: Ein bundesweit bekanntes Erlebnisformat findet im Harz ein neues Zuhause.
Das Unternehmen Karls hat den Standort seines nächsten Erlebnisdorfs verbindlich benannt. Karls Erlebnisdorf Wernigerode soll direkt an der Autobahn A36, Ausfahrt Wernigerode-Mitte, entstehen. Damit wird Sachsen-Anhalt erstmals Teil des Karls-Netzwerks aus Erlebnisdörfern, das bislang vor allem im Norden und Osten Deutschlands vertreten ist. Die Entscheidung gilt als bedeutender Impuls für die Stadt Wernigerode und die gesamte Harzregion.
Standortwahl mit Signalwirkung
Der Weg zur Standortentscheidung war lang und wurde aufmerksam verfolgt. Mehrere Kommunen im Harz hatten ihr Interesse bekundet, als Karls öffentlich machte, ein neues Erlebnisdorf im Mittelgebirge realisieren zu wollen. Am Ende fiel die Wahl auf Wernigerode – eine Stadt, die bereits als touristisches Zentrum gilt, nun aber ihr Profil weiter schärfen kann.
Ausschlaggebend war nach Angaben aus dem Umfeld der Planungen vor allem die verkehrliche Anbindung. Die unmittelbare Lage an der A36 ermöglicht eine schnelle Erreichbarkeit aus Richtung Braunschweig, Magdeburg und Halle ebenso wie aus dem norddeutschen Raum. Für Karls Erlebnisdorf Wernigerode ist diese Erreichbarkeit ein zentraler Faktor, denn das Konzept setzt auf Tagesgäste, Familienausflüge und überregionale Besucherströme.
Gleichzeitig fügt sich der Standort in die bestehende touristische Infrastruktur ein. Wernigerode gilt als eines der Eingangstore in den Harz, mit hoher Bekanntheit, stabilen Übernachtungszahlen und einer ausgeprägten Freizeitkultur. Karls knüpft damit bewusst an eine Region an, die bereits touristisch etabliert ist.
Investitionen, Bauzeit und neue Arbeitsplätze
Nach derzeitigen Planungen soll Karls Erlebnisdorf Wernigerode auf einer Fläche von rund zwölf Hektar entstehen. Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 30 Millionen Euro. Damit gehört das Projekt zu den größten touristischen Einzelinvestitionen, die in den vergangenen Jahren in der Region angekündigt wurden.
Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen, sofern Genehmigungs- und Bauprozesse planmäßig verlaufen. Mit dem Bau gehen nicht nur bauliche Veränderungen einher, sondern auch spürbare Effekte für den regionalen Arbeitsmarkt. Dauerhaft sollen rund 180 Arbeitsplätze entstehen. Ergänzt wird dieses Angebot durch saisonale Beschäftigungsmöglichkeiten für Schülerinnen, Schüler und Studierende, insbesondere in Ferienzeiten und an Wochenenden.
Aus Sicht der Stadtverwaltung ist Karls Erlebnisdorf Wernigerode damit weit mehr als ein Freizeitangebot. Es handelt sich um ein langfristig angelegtes Wirtschaftsprojekt, das Beschäftigung schafft, Kaufkraft bindet und zusätzliche Nachfrage in angrenzenden Branchen erzeugt.
Bedeutung für Tourismus und regionale Entwicklung
Die Erwartungen an Karls Erlebnisdorf Wernigerode reichen über die Stadtgrenzen hinaus. In Landkreis und Land wird das Projekt als strukturstärkender Faktor betrachtet. Der Harz steht seit Jahren vor der Herausforderung, seine touristische Attraktivität breiter aufzustellen und wetter- sowie saisonunabhängiger zu werden.
Karls Erlebnisdörfer gelten als ganzjährig nutzbare Ausflugsziele. Sie kombinieren Indoor- und Outdoor-Angebote, Gastronomie, Einzelhandel und familienfreundliche Attraktionen. Genau darin liegt aus Sicht regionaler Akteure die besondere Chance: Besucherinnen und Besucher sollen nicht nur in den klassischen Sommermonaten kommen, sondern auch in der Nebensaison.
Für Wernigerode bedeutet das eine Ergänzung zum bestehenden Angebot aus Schloss, Altstadt, Brockenbahn und Naturtourismus. Karls Erlebnisdorf Wernigerode richtet sich gezielt an Familien, Tagesgäste und Besuchergruppen, die bislang möglicherweise andere Regionen bevorzugt haben.
Konzept und Angebot: Bewährtes Format mit regionalem Bezug
Konkrete Details zum inhaltlichen Aufbau von Karls Erlebnisdorf Wernigerode sind bislang nicht vollständig veröffentlicht. Das Unternehmen orientiert sich jedoch traditionell an einem erprobten Grundkonzept, das an jedem Standort individuell ausgestaltet wird.
Typisch für Karls Erlebnisdörfer sind unter anderem:
Manufakturen, in denen Produkte vor Ort hergestellt und erlebbar gemacht werden
Ein großzügiger Bauernmarkt mit eigenen und regionalen Erzeugnissen
Gastronomische Angebote mit Schwerpunkt auf Erdbeerprodukten und saisonalen Speisen
Familienfreundliche Fahrgeschäfte, Spielbereiche und Mitmachangebote
Jahreszeitlich wechselnde Themenwelten und Veranstaltungen
Auch in Wernigerode ist davon auszugehen, dass das Erlebnisdorf thematisch an die Region angepasst wird, ohne das Grundprinzip des Karls-Konzepts zu verändern. Der Fokus liegt dabei weniger auf klassischen Achterbahnen als auf niedrigschwelligen, generationsübergreifenden Erlebnissen.
Karls als Marke im deutschen Freizeitmarkt
Hinter Karls Erlebnisdorf Wernigerode steht ein Unternehmen, das sich über Jahre hinweg zu einer festen Größe im deutschen Freizeit- und Ausflugstourismus entwickelt hat. Die Karls Tourismus GmbH betreibt aktuell mehrere Erlebnisdörfer in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen.
Was als Erdbeerhof begann, ist heute ein breit aufgestelltes Freizeitunternehmen mit klarer Markenidentität. Charakteristisch ist die Verbindung aus handwerklicher Inszenierung, Familienangeboten und direktem Verkauf eigener Produkte. Dieses Zusammenspiel unterscheidet Karls Erlebnisdörfer deutlich von klassischen Freizeitparks.
Der geplante Standort in Wernigerode markiert für das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung bundesweiter Präsenz. Gleichzeitig ist es das erste Erlebnisdorf in Sachsen-Anhalt und damit ein symbolischer Brückenschlag zwischen etablierten Standorten und neuen Regionen.
Ein neuer Baustein im touristischen Gefüge des Harzes
Mit Karls Erlebnisdorf Wernigerode erhält der Harz einen zusätzlichen Anziehungspunkt, der das bestehende Angebot nicht ersetzt, sondern ergänzt. Die Region bleibt geprägt von Natur, Geschichte und Kultur – gewinnt aber zugleich ein modernes, familienorientiertes Erlebnisformat hinzu.
Für die Stadt Wernigerode bedeutet das Projekt eine langfristige Investition in Sichtbarkeit und wirtschaftliche Stabilität. Für den Harz insgesamt ist es ein Signal, dass große touristische Akteure das Mittelgebirge weiterhin als zukunftsfähigen Standort betrachten. Ob Karls Erlebnisdorf Wernigerode diesen Erwartungen gerecht wird, wird sich erst nach der Eröffnung zeigen. Fest steht jedoch bereits jetzt: Die Entscheidung verändert die touristische Landkarte der Region nachhaltig.
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