Bei der BatNight in Sankt Andreasberg können Besucher am Freitag, 28. August 2026, Fledermäuse bei einer geführten Abendexkursion beobachten und ihre Ultraschallrufe mit einem Detektor hörbar machen. Treffpunkt ist das Nationalparkhaus, von dort führt die rund zweistündige Tour in den nahe gelegenen Kurpark. Eine Sichtung der Tiere ist allerdings nicht garantiert.
Sankt Andreasberg, 16. August 2026. Wenn am Abend die Sicht schlechter wird, beginnt für Fledermäuse die aktive Zeit. Genau darauf ist die BatNight in Sankt Andreasberg ausgerichtet: Das Nationalparkhaus lädt am 28. August zu einer Exkursion ein, bei der Besucher mehr über die nachtaktiven Säugetiere erfahren und anschließend im Freien nach ihnen suchen können. Beginn ist um 19.45 Uhr.
Nach Angaben des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg steht zunächst eine Einführung in Lebensweise und Verhalten der Tiere auf dem Programm. Danach geht es nach draußen. Der Harzer Tourismusverband nennt den nahe gelegenen Kurpark als Beobachtungsgebiet. Dort sollen Fledermäuse mit Lampen und einem Ultraschallgerät aufgespürt werden.
BatNight im Harz verbindet Wissen und Beobachtung
Die BatNight in Sankt Andreasberg ist nicht als reine Führung durch das Gelände angelegt. Der Abend beginnt mit Informationen darüber, wie Fledermäuse leben, jagen und sich in der Dunkelheit orientieren. Erst danach folgt die eigentliche Suche.
Das technische Hilfsmittel spielt dabei eine zentrale Rolle. Fledermäuse stoßen Ultraschallrufe aus, die Menschen normalerweise nicht hören können. Ein Fledermausdetektor nimmt diese Signale auf und wandelt sie in einen hörbaren Bereich um. So lässt sich Aktivität wahrnehmen, selbst wenn ein Tier im Dunkeln nur schwer zu erkennen ist.
Gerade dieser Wechsel aus Hintergrundwissen und unmittelbarer Beobachtung prägt das Format. Wer an der Exkursion teilnimmt, bekommt nicht nur Informationen über Fledermäuse, sondern erlebt auch, wie Fachleute die Tiere im Gelände aufspüren. Ob sich tatsächlich Tiere zeigen, bleibt offen. Die Veranstaltungsankündigung spricht ausdrücklich davon, dass Fledermäuse mit etwas Glück beobachtet werden können.
Mit dem Fledermausdetektor durch den Kurpark
Nach der Einführung am Nationalparkhaus führt die Route in den Bereich des Sankt Andreasberger Kurparks. Dort richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf Geräusche und Bewegungen in der Dämmerung und Dunkelheit. Zum Einsatz kommen Lampen und der Fledermausdetektor.
Der Detektor ersetzt dabei keine Sichtung. Er macht vielmehr die sonst nicht wahrnehmbaren Ultraschallrufe hörbar und ermöglicht so einen anderen Zugang zur Tierbeobachtung. Wie viele Fledermäuse an diesem Abend unterwegs sind oder welche Arten möglicherweise registriert werden, wird in den veröffentlichten Veranstaltungsinformationen nicht angegeben.
Eine bestimmte Beobachtung lässt sich deshalb nicht versprechen. Das gilt besonders für frei lebende Tiere, deren Aktivität von den jeweiligen Bedingungen abhängt. Genau deshalb bleibt die BatNight in Sankt Andreasberg eine geführte Suche und keine Vorführung mit festem Ablauf.
Termin, Treffpunkt und Preise
| Datum | Freitag, 28. August 2026 |
| Beginn | 19.45 Uhr |
| Treffpunkt | Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1 |
| Dauer | etwa zwei Stunden |
| Erwachsene | 10 Euro |
| Kinder | 7 Euro |
| Familienpreis | 25 Euro |
Der Familienpreis gilt nach den Angaben des Nationalparkhauses für zwei Erwachsene sowie die eigenen Kinder oder Enkel bis einschließlich 17 Jahre. Teilnehmer ab 18 Jahren werden als Erwachsene gerechnet.
Das Wichtigste in Kürze
Am 28. August 2026 startet am Nationalparkhaus Sankt Andreasberg eine rund zweistündige BatNight-Exkursion mit Fledermausdetektor. Die Tour führt in den nahe gelegenen Kurpark; eine Sichtung der Tiere kann nicht garantiert werden.
- Wann?
- Beginn ist um 19.45 Uhr.
- Wo?
- Treffpunkt ist das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.
- Was ist bestätigt?
- Zum Einsatz kommen Lampen und der Fledermausdetektor.
- Was gilt konkret?
- Die Veranstaltung dauert ungefähr zwei Stunden.
- Was ist noch offen?
- Eine Fledermaussichtung kann nicht garantiert werden.
Anmeldung für die Fledermaus-Exkursion im Harz empfohlen
Für die Veranstaltung bittet das Nationalparkhaus um rechtzeitige Anmeldung. Diese ist telefonisch oder per E-Mail möglich. Kurzfristige Teilnahmen können je nach Kapazität ebenfalls möglich sein, sollten aber nicht vorausgesetzt werden.
Für die BatNight werden zudem einige praktische Hinweise gegeben. Da ein wesentlicher Teil der Führung draußen stattfindet, sind festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sinnvoll. Eine eigene Taschenlampe wird ausdrücklich empfohlen.
- Beginn der Exkursion ist um 19.45 Uhr.
- Treffpunkt ist das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.
- Die Veranstaltung dauert ungefähr zwei Stunden.
- Eine Taschenlampe sowie wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen.
- Eine Fledermaussichtung kann nicht garantiert werden.
Wie mit ungünstigem Wetter am Veranstaltungstag konkret umgegangen wird, geht aus den veröffentlichten Informationen nicht eindeutig hervor. Das Nationalparkhaus weist für seine Veranstaltungen grundsätzlich auf die wechselhaften Bedingungen im Harz hin. Eine spezielle Regel für die BatNight am 28. August ist jedoch nicht ausgewiesen.
BatNight im Harz liegt direkt vor dem internationalen Aktionswochenende
Die BatNight in Sankt Andreasberg findet am Freitagabend unmittelbar vor dem internationalen BatNight-Wochenende am 29. und 30. August 2026 statt. Auch andernorts stehen an diesem Wochenende Fledermäuse und ihre Lebensräume im Mittelpunkt. Der Naturschutzbund Deutschland begleitet die Aktion bundesweit mit Veranstaltungen.
Der Termin in Sankt Andreasberg fügt sich damit zeitlich in das Aktionswochenende ein, ohne dass daraus zusätzliche Programmpunkte für die örtliche Veranstaltung abgeleitet werden können. Für den Abend im Harz sind ausschließlich die Einführung, die Exkursion und der Einsatz von Lampe und Ultraschallgerät belegt.
Welche Fledermausarten im Kurpark vorkommen oder während der Führung möglicherweise registriert werden könnten, bleibt in der Ankündigung offen. Für den Veranstaltungshinweis ist das ein wichtiger Unterschied: Besucher sollten nicht mit einer bestimmten Art oder einer fest zugesagten Beobachtung rechnen.
Im Harz liegt der Reiz in der Suche, nicht in einer garantierten Sichtung
Die BatNight in Sankt Andreasberg setzt auf ein Format, das sich nicht vollständig planen lässt. Der Ablauf steht fest, das Verhalten der Tiere nicht. Genau das unterscheidet die Exkursion von vielen anderen Veranstaltungen: Der Fledermausdetektor liefert akustische Hinweise, doch ob daraus auch eine Sichtung wird, entscheidet sich erst vor Ort.
Wer am 28. August im Harz teilnimmt, bekommt deshalb vor allem einen fachlich begleiteten Zugang zu einer Tiergruppe, die im Alltag häufig unbemerkt bleibt. Das Nationalparkhaus verbindet Grundlagenwissen mit praktischer Beobachtung und macht mit dem Detektor einen Teil des nächtlichen Geschehens hörbar.
Für Besucher in Sankt Andreasberg sind die Bedingungen klar: Start um 19.45 Uhr, rund zwei Stunden Dauer, Anmeldung beim Nationalparkhaus und eine Exkursion in den Kurpark. Alles Weitere hängt davon ab, was sich an diesem Abend tatsächlich über dem Harz bewegt.
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