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Jugendbeteiligung im Harz

Jugendforum in Goslar: Junge Menschen diskutieren über die Zukunft der Harzregion

Tische mit Stühlen, Notizblöcken und Moderationskarten als Motiv für das Jugendforum Niedersachsen in Goslar
Symbolbild: KI-generiert. Das Jugendforum Niedersachsen in Goslar setzt auf Gesprächsrunden zu Bildung, Jugendbeteiligung und der Zukunft der Harzregion.

Junge Menschen aus Goslar und der Region können im November über Bildung, Beteiligung und die Zukunft des Harzes diskutieren. Das Jugendforum Niedersachsen „Stimme(n) der Jugend“ richtet sich an 16- bis 35-Jährige und ist kostenlos. Wer seine bevorzugten Gesprächsrunden wählen möchte, sollte allerdings eine Frist Ende Oktober im Blick behalten.

Goslar, 22. September 2026. Wie attraktiv ist die Region für junge Menschen – und wo fehlen Perspektiven? Um solche Fragen geht es am Dienstag, 3. November, beim Jugendforum Niedersachsen „Stimme(n) der Jugend“ in Goslar. Von 10 Uhr an kommen im Kulturmarktplatz KUMA Jugendliche und junge Erwachsene zusammen, um über ihre Vorstellungen für die Stadt, die Harzregion und Niedersachsen zu sprechen.

Das Forum richtet sich an Menschen zwischen 16 und 35 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft e. V., die das Jugendforum veranstaltet, läuft das eigentliche Diskussionsprogramm bis 13.30 Uhr. Danach ist ein kleiner Empfang vorgesehen.

Wer teilnehmen möchte, kann sich vorab anmelden. Der Jugendserver Niedersachsen nennt dafür den 30. Oktober 2026 als Anmeldeschluss. Eine spontane Teilnahme bleibt dennoch möglich: Die Deutsche Gesellschaft weist auf ihrer Projektseite ausdrücklich darauf hin, dass auch Kurzentschlossene ohne vorherige Anmeldung zum Jugendforum kommen können.

Jugendforum Niedersachsen setzt auf drei Themen aus der Region

Im Mittelpunkt stehen keine langen Vorträge. Das Jugendforum Niedersachsen ist als World-Café angelegt. Die Teilnehmer wechseln zwischen Gesprächsrunden und beschäftigen sich mit unterschiedlichen Zukunftsfragen. Drei Themenfelder stehen in Goslar zur Auswahl, zwei davon kann jeder Teilnehmer besuchen.

  • „Goslar als Tor zum Harz“: In dieser Runde geht es um wirtschaftliche und umweltpolitische Herausforderungen sowie Entwicklungsmöglichkeiten für Goslar und die Harzregion.
  • „Bildung schafft Zukunft“: Im Mittelpunkt stehen die Situation und die Perspektiven junger Menschen in der Region.
  • Jugendbeteiligung und Jugendpolitik: Diskutiert werden Möglichkeiten, wie sich junge Menschen in Goslar und auf niedersächsischer Ebene beteiligen können.

Damit erhält das Jugendforum Niedersachsen einen klaren regionalen Zuschnitt. Zwar ist die Veranstaltung Teil eines überregionalen Projekts, die Themen in Goslar setzen jedoch unmittelbar bei Fragen vor Ort an. Wirtschaftliche Entwicklung und Umweltpolitik im Harz gehören ebenso dazu wie Bildungswege und politische Beteiligung.

Bei der Anmeldung sollen Interessierte bereits angeben, welche zwei der drei Themen sie bevorzugen. Auch Gruppen können sich für die Veranstaltung registrieren.

Anmeldung zum Jugendforum in Goslar bis 30. Oktober

Für Interessierte ist vor allem ein Termin wichtig: Freitag, der 30. Oktober. Dieses Datum nennt der Jugendserver Niedersachsen als Anmeldeschluss für das Jugendforum in Goslar.

Das Wichtigste in Kürze

Das Jugendforum Niedersachsen „Stimme(n) der Jugend“ findet am 3. November 2026 in Goslar statt und richtet sich an 16- bis 35-Jährige. Im Mittelpunkt stehen Bildung, Jugendbeteiligung sowie die Zukunft von Goslar und der Harzregion.

Wer ist betroffen?
Das Forum richtet sich an Menschen zwischen 16 und 35 Jahren.
Wo?
Austragungsort ist der Kulturmarktplatz KUMA am Museumsufer 2 in Goslar.
Was gilt konkret?
Die Teilnahme ist kostenlos.
Was ist bestätigt?
Nach den veröffentlichten Angaben des Veranstalters können Kurzentschlossene auch ohne Anmeldung teilnehmen.

Stand:

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail bei der Deutschen Gesellschaft e. V. Dabei sollen die beiden gewünschten World-Café-Themen genannt werden. Wer bereits weiß, dass er am 3. November teilnehmen möchte, kann auf diese Weise seine Präferenzen für die Gesprächsrunden übermitteln.

Eine formale Zugangshürde ist die vorherige Registrierung allerdings nicht. Nach den veröffentlichten Angaben des Veranstalters können Kurzentschlossene auch ohne Anmeldung teilnehmen. Der Anmeldeschluss bedeutet deshalb nicht, dass nach dem 30. Oktober grundsätzlich kein Zugang mehr möglich wäre.

Wer am Jugendforum Niedersachsen teilnehmen kann

Der Begriff Jugendforum ist weiter gefasst, als er zunächst vermuten lässt. Eingeladen sind nicht nur Schüler. Die Altersgrenze reicht von 16 bis 35 Jahren. Das übergeordnete Projekt spricht unter anderem Auszubildende, Berufsschüler, Studierende und Berufstätige sowie junge Menschen im Wehr- oder Freiwilligendienst an.

Das schafft eine breite Spannweite möglicher Perspektiven. Fragen nach Bildung und beruflichen Möglichkeiten betreffen einen 17-jährigen Schüler anders als eine Auszubildende, einen Studenten oder einen jungen Berufstätigen. Genau diese unterschiedlichen Lebenssituationen können beim Jugendforum Niedersachsen aufeinandertreffen.

Die Veranstaltung in Goslar gehört zum Projekt „Stimme(n) der Jugend“. 2026 sind insgesamt vier Jugendforen in verschiedenen Bundesländern vorgesehen. Neben Goslar gehören Demmin in Mecklenburg-Vorpommern, Höxter in Nordrhein-Westfalen und Hoyerswerda in Sachsen zu den Veranstaltungsorten.

Jugendbeteiligung trifft auf konkrete Fragen aus Goslar

Für Goslar liegt der Schwerpunkt nicht allein auf Jugendpolitik im engeren Sinn. Bereits die drei Gesprächsfelder zeigen, dass die Veranstalter einen größeren Rahmen setzen. Es geht auch darum, welche Perspektiven junge Menschen in der Region sehen und welche Rolle Bildung, wirtschaftliche Entwicklung und Umweltfragen dabei spielen.

Veranstalter ist die Deutsche Gesellschaft e. V. Nach ihren Angaben wird das Projekt durch das Bundesministerium des Innern und die BürgerStiftung Höxter gefördert und in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt.

Beim Jugendforum Niedersachsen arbeitet die Deutsche Gesellschaft zudem mit der Stadt Goslar und regionalen Partnern zusammen. Auf der Projektseite werden der Kinder- und Jugendbeirat, der Kreissportbund Goslar, pro Goslar, die Technische Universität Clausthal, der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen sowie die Volkshochschule des Landkreises Goslar als Kooperationspartner genannt.

Diese lokale Verankerung spiegelt sich im Programm. Eine der Gesprächsrunden nimmt ausdrücklich Goslars Rolle als „Tor zum Harz“ in den Blick. Eine weitere beschäftigt sich mit Bildung und Zukunftsperspektiven in der Region. Die dritte Runde führt die Diskussion auf die Frage, welche Beteiligungsmöglichkeiten junge Menschen in Goslar und Niedersachsen haben.

Jugendforum findet im Kulturmarktplatz KUMA statt

Austragungsort ist der Kulturmarktplatz KUMA am Museumsufer 2 in Goslar. Das Jugendforum Niedersachsen findet dort im Raum „Beroun“ in der ersten Etage statt. Beginn ist am 3. November um 10 Uhr.

Für das eigentliche Programm nennt die Deutsche Gesellschaft eine Dauer bis 13.30 Uhr. Im Anschluss ist ein kleiner Empfang geplant. Andere Veranstaltungshinweise führen teilweise 14.30 Uhr als Endzeit der Gesamtveranstaltung. Gesichert ist nach den Angaben des Veranstalters, dass die Diskussionsphase um 13.30 Uhr endet und sich der Empfang daran anschließt.

Der Eintritt zum Jugendforum ist frei. Kosten für die Teilnahme selbst fallen damit nicht an.

Warum die Themen über klassische Jugendpolitik hinausgehen

Die Auswahl der Gesprächsrunden macht deutlich, wie weit der thematische Rahmen reicht. Jugendbeteiligung bildet nur einen Teil des Programms. Daneben stehen Fragen im Raum, die für die längerfristige Entwicklung Goslars und der Harzregion eine Rolle spielen.

Beim Themenfeld Bildung richtet sich der Blick auf die Situation junger Menschen in der Region. Die Runde zu Goslar und dem Harz verbindet wirtschaftliche mit umweltpolitischen Fragestellungen. Beim dritten Schwerpunkt geht es schließlich unmittelbar darum, wie Jugendbeteiligung vor Ort und auf Landesebene aussehen kann.

Das World-Café-Format soll dafür mehrere Gesprächsräume öffnen. Weil jeder Teilnehmer zwei Themen auswählt, müssen sich Interessierte nicht auf einen einzigen Schwerpunkt festlegen. Wer sich vorab registriert, nennt seine Auswahl bereits bei der Anmeldung.

Bis Ende Oktober können Teilnehmer ihre Themen wählen

Für junge Menschen aus Goslar und der Region ist damit zunächst der 30. Oktober die entscheidende Frist. Bis dahin ist die reguläre Anmeldung für das Jugendforum Niedersachsen vorgesehen. Vier Tage später, am 3. November, beginnen um 10 Uhr die Gesprächsrunden im KUMA.

Wer die Frist verpasst, ist nach den Angaben der Deutschen Gesellschaft nicht automatisch ausgeschlossen. Auch eine kurzfristige Teilnahme ohne Anmeldung soll möglich sein. Für eine frühzeitige Registrierung spricht vor allem die Möglichkeit, bereits vorab zwei der drei gewünschten Themenbereiche anzugeben.

So verbindet das Jugendforum einen festen organisatorischen Rahmen mit einem vergleichsweise offenen Zugang. Im Mittelpunkt stehen am 3. November die jungen Teilnehmer selbst – und drei Fragenkomplexe, die von Bildung und Beteiligung bis zur wirtschaftlichen und ökologischen Zukunft Goslars und der Harzregion reichen.

Quellen

  1. 2026 Stimme(n) der JugendDeutsche Gesellschaft e. V.
  2. Stimme(n) der Jugend – Jugendforum NiedersachsenJugendserver Niedersachsen
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