Ein Ultraleichtflugzeug ist am Samstag beim Landeanflug auf den Flugplatz Hasselfelde im Landkreis Harz verunglückt. Der 72 Jahre alte Pilot konnte die Maschine selbstständig verlassen und blieb nach dem aktuellen Stand unverletzt, am Flugzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Als mögliche Ursache nannte der Pilot eine Windböe bei Rückenwind – abschließend geklärt ist der Unfallhergang bislang nicht.

Hasselfelde, 17. August 2026. Der Unfall ereignete sich am Samstag, 15. August, gegen 12.33 Uhr. Nach Angaben des Polizeireviers Harz befand sich der 72-jährige Pilot mit einem Ultraleichtflugzeug vom Typ Ikarus C42 im Landeanflug auf den Flugplatz Hasselfelde, als die Maschine in eine Geländesenke vor der Landebahn geriet.

Der Mann aus Mecklenburg-Vorpommern konnte das beschädigte Flugzeug anschließend aus eigener Kraft verlassen. Nach dem inzwischen veröffentlichten Stand der Polizei blieb er unverletzt. Frühere Meldungen hatten zunächst von einer leichten Verletzung gesprochen. Maßgeblich ist jedoch die spätere, detailliertere Mitteilung des Polizeireviers Harz.

Ultraleichtflugzeug im Harz verunglückt vor der Landebahn

Der Unfall auf dem Flugplatz Hasselfelde ereignete sich nicht auf der eigentlichen Landebahn, sondern unmittelbar davor. Die Ikarus C42 geriet während des Landeanflugs in eine Geländesenke. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil der Vorfall in ersten Kurzmeldungen teils verkürzt als Absturz auf dem Flugplatz beschrieben wurde.

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Gesichert ist: Das Ultraleichtflugzeug befand sich im Anflug, erreichte die Landebahn aber nicht regulär. Wie genau es dazu kam, dass die Maschine vor der Bahn in die Senke geriet, ist noch nicht abschließend geklärt.

Der Unfall geschah während des „Wildwest-Fly-In“, das vom 14. bis 16. August in Hasselfelde stattfand. Der Sonderlandeplatz war damit Teil einer Veranstaltung, bei der Ultraleichtflugzeuge und weitere Teilnehmer zusammenkamen. Trotz des Unfalls konnte der Flugbetrieb nach Polizeiangaben fortgesetzt werden.

Pilot nennt Windböe als mögliche Ursache

Zu den Umständen des Unfalls machte der Pilot selbst Angaben gegenüber der Polizei. Demnach herrschte beim Landeanflug Rückenwind. Der 72-Jährige vermutete, dass eine Windböe das Ultraleichtflugzeug nach unten gedrückt haben könnte.

Diese Erklärung ist bislang nicht als offizielle Unfallursache bestätigt. Sie beschreibt die Wahrnehmung des Piloten unmittelbar nach dem Vorfall. Eine abschließende Bewertung, ob Wetter, Technik oder andere Faktoren entscheidend waren, liegt nach dem öffentlich bekannten Stand nicht vor.

Gerade deshalb ist Zurückhaltung bei der Einordnung geboten. Weder ein technischer Defekt noch ein Pilotenfehler sind bislang belegt. Auch die Windböe sollte nicht als feststehende Ursache dargestellt werden, sondern als mögliche Erklärung, die der Pilot gegenüber den Einsatzkräften genannt hat.

Was zum Unfall in Hasselfelde bekannt ist

  • Der Unfall ereignete sich am 15. August 2026 gegen 12.33 Uhr.
  • Betroffen war ein Ultraleichtflugzeug vom Typ Ikarus C42.
  • Der Pilot war 72 Jahre alt und stammt aus Mecklenburg-Vorpommern.
  • Die Maschine geriet beim Landeanflug in eine Geländesenke vor der Landebahn.
  • Der Pilot konnte das Flugzeug selbstständig verlassen.
  • Nach dem aktuellen Polizeistand blieb er unverletzt.
  • Am Ultraleichtflugzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Das Wichtigste in Kürze

Beim Landeanflug auf den Flugplatz Hasselfelde im Landkreis Harz verunglückte am 15. August 2026 eine Ikarus C42. Der 72-jährige Pilot blieb unverletzt; die genaue Unfallursache ist noch nicht abschließend geklärt.

Was ist passiert?
Die Maschine geriet beim Landeanflug in eine Geländesenke vor der Landebahn.
Wann?
Der Unfall ereignete sich am 15. August 2026 gegen 12.33 Uhr.
Wer ist betroffen?
Nach dem aktuellen Polizeistand blieb er unverletzt.
Was ist bestätigt?
Am Ultraleichtflugzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Was ist noch offen?
Ob die Wetterbedingungen tatsächlich ausschlaggebend waren oder andere Faktoren hinzukamen, ist öffentlich nicht abschließend geklärt.

Stand: · Quellen

Feuerwehr Hasselfelde birgt die Maschine

Nach dem Unfall rückte die Feuerwehr Hasselfelde mit vier Fahrzeugen und insgesamt 25 Einsatzkräften aus. Sie sicherte die Unfallstelle und barg das beschädigte Ultraleichtflugzeug aus der Senke.

Weitere Verletzte wurden von der Polizei nicht gemeldet. Auch eine angrenzende Grünfläche blieb nach den bisherigen Angaben unbeschädigt. Der Sachschaden am Flugzeug selbst fiel dagegen erheblich aus: Die Polizei spricht von wirtschaftlichem Totalschaden.

Für ein Flugzeug dieses Typs nennt die Behörde einen Neuwert von etwa 20.000 bis 25.000 Euro. Eine detaillierte technische Beschreibung der Schäden wurde bislang nicht veröffentlicht. Klar ist lediglich, dass eine wirtschaftliche Reparatur nach Einschätzung der Polizei nicht mehr sinnvoll sein dürfte.

Angabe Bekannter Stand
Unfallzeit 15. August 2026, gegen 12.33 Uhr
Pilot 72 Jahre, nach aktuellem Stand unverletzt
Flugzeug Ikarus C42, wirtschaftlicher Totalschaden

Großeinsatz am Vorabend stand nicht mit dem Unfall in Verbindung

Für zusätzliche Verwirrung sorgte ein Einsatz, der bereits am Freitagabend in der Umgebung des Flugplatzes ausgelöst worden war. Dort war ein lauter Knall gemeldet worden. Einsatzkräfte suchten daraufhin nach einem möglicherweise verunglückten Flugzeug.

An dieser Suche waren nach Polizeiangaben neben Feuerwehr und Polizei auch ein Hubschrauber und eine Drohne beteiligt. Ein abgestürztes oder vermisstes Flugzeug wurde jedoch nicht gefunden. Die Ursache des Geräusches blieb ungeklärt.

Mit dem tatsächlichen Unfall des Ultraleichtflugzeugs am Samstagmittag hatte dieser Einsatz nach Angaben der Polizei nichts zu tun. Die beiden Ereignisse lagen zwar zeitlich nah beieinander und spielten sich im selben Umfeld ab, stehen nach dem bisherigen Ermittlungsstand aber in keinem Zusammenhang.

Für die Berichterstattung ist diese Trennung entscheidend. Der Knall vom Vorabend liefert weder einen Hinweis auf die Ursache des Unfalls noch auf technische Probleme am später verunglückten Flugzeug.

Flugbetrieb auf dem Sonderlandeplatz ging weiter

Trotz der Bergungsarbeiten blieb der Flugplatz Hasselfelde nach Angaben des Polizeireviers Harz weiter nutzbar. Der Unfall beeinträchtigte den übrigen Flugbetrieb demnach nicht dauerhaft.

Damit blieb der Vorfall räumlich begrenzt, obwohl die Maschine schwer beschädigt wurde und zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort waren. Für den Piloten ging der Unfall vergleichsweise glimpflich aus: Er konnte die Ikarus C42 selbst verlassen und benötigte nach dem späteren Polizeistand keine Behandlung wegen einer Verletzung.

Die zunächst abweichenden Angaben zum Gesundheitszustand zeigen zugleich, wie sich die Nachrichtenlage bei solchen Einsätzen verändern kann. Erste Informationen entstehen oft unter Zeitdruck und werden später präzisiert. Im Fall Hasselfelde ist inzwischen belegt, dass der 72-Jährige unverletzt blieb.

Unfallursache im Landkreis Harz bleibt offen

Der zentrale offene Punkt ist damit nicht mehr die Frage nach möglichen Verletzten, sondern der genaue Ablauf des Landeunfalls. Bekannt ist, dass die Maschine im Landeanflug vor der Bahn in eine Senke geriet. Bekannt ist auch die Schilderung des Piloten, wonach Rückenwind und eine mögliche Windböe eine Rolle gespielt haben könnten.

Mehr lässt sich derzeit nicht seriös festhalten. Ob die Wetterbedingungen tatsächlich ausschlaggebend waren oder andere Faktoren hinzukamen, ist öffentlich nicht abschließend geklärt.

Ein schwer beschädigtes Flugzeug, aber ein glimpflicher Ausgang im Harz

Der Unfall von Hasselfelde lässt sich deshalb auf einen klaren Kern reduzieren: Ein Ultraleichtflugzeug verunglückte am Samstag beim Landeanflug auf den Flugplatz, der Pilot blieb unverletzt, die Maschine wurde wirtschaftlich vollständig beschädigt. Die Feuerwehr barg das Flugzeug, der übrige Flugbetrieb konnte weiterlaufen.

Was den Unfall im Harz ausgelöst hat, bleibt offen. Bis weitere belastbare Erkenntnisse vorliegen, ist die vom Piloten geschilderte Windböe lediglich eine mögliche Erklärung – nicht mehr, aber auch nicht weniger.