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Engagement im Harz

Ehrennadel für Klaus Wycisk: Langjähriger Einsatz im Harz gewürdigt

Ehrennadel in einem geöffneten Etui als Motiv für eine Landesauszeichnung im Harz in Sachsen-Anhalt
Symbolbild: KI-generiert. Die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt würdigt besonderes langjähriges Engagement – Klaus Wycisk erhielt die Auszeichnung in Ermsleben im Harz.

Klaus Wycisk ist in Ermsleben mit der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Gewürdigt wird damit ein jahrzehntelanges Engagement, das eng mit der Konradsburg und dem regionalen Denkmalschutz im Landkreis Harz verbunden ist. Unklar bleibt bislang, wer die Ehrung formal angeregt hat und wie die vollständige Begründung für die Auszeichnung lautet.

Ermsleben, 14. August 2026. Die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt würdigt eine Laufbahn, die in der Harzregion seit Jahrzehnten sichtbar ist: Klaus Wycisk hat sich über lange Zeit für die Konradsburg, den Erhalt historischer Bausubstanz und kommunale Belange engagiert. Nach Angaben des Landkreises Harz wurde ihm die Auszeichnung am Abend des 12. August in Ermsleben verliehen. Bei der Ehrung waren demnach auch Familienangehörige und langjährige Mitstreiter anwesend.

Im Mittelpunkt steht dabei vor allem Wycisks Verbindung zum Förderkreis Konradsburg. Der Verein wurde am 1. Juni 1990 gegründet, Wycisk damals zum Vorsitzenden gewählt. Seither ist sein Name eng mit der Entwicklung der Konradsburg verbunden. Auch auf der aktuellen Vereinsseite wird er weiterhin als Ansprechpartner geführt.

Ehrennadel für jahrzehntelanges Engagement

Die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt wird nicht für einen einzelnen öffentlichen Auftritt vergeben. Sie ist nach Angaben der Staatskanzlei für langjährige, herausragende ehrenamtliche Tätigkeit vorgesehen. Auch eine berufliche Pflichterfüllung, die deutlich über das übliche Maß hinausgeht, kann gewürdigt werden.

Bei Klaus Wycisk ist vor allem das langjährige Engagement für den Denkmalschutz belegt. Die Konradsburg bildet dabei den sichtbarsten Schwerpunkt. Der Förderkreis setzte sich über Jahre für Erhalt, Nutzung und Entwicklung des historischen Ensembles ein. Zugleich beschränkte sich die Arbeit des Vereins nicht auf einen Ort.

Zum Engagement gehörten auch weitere historische Anlagen in der Region, darunter die Turmwindmühle Endorf, die Alte Ziegelei Wieserode und das Forsthaus Friedrichshohenberg. Damit steht die Auszeichnung auch für eine Form der ehrenamtlichen Arbeit, die langfristig angelegt ist und sich nicht auf einzelne Projekte reduzieren lässt.

Die Konradsburg als Mittelpunkt einer langen Vereinsarbeit

Der Förderkreis Konradsburg entstand 1990 in einer Phase des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs. Für zahlreiche historische Gebäude und Anlagen mussten damals neue Strukturen gefunden werden. Der Verein übernahm Verantwortung für den Erhalt eines bedeutenden Baudenkmals und entwickelte daraus über Jahre eine kontinuierliche Arbeit.

Das Wichtigste in Kürze

Klaus Wycisk wurde in Ermsleben mit der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt sein langjähriges Engagement rund um die Konradsburg und in der Harzregion.

Was ist passiert?
Nach Angaben des Landkreises Harz wurde ihm die Auszeichnung am Abend des 12. August in Ermsleben verliehen.
Wo?
Demnach fand die Verleihung in Ermsleben statt.
Wann?
Am 12. August 2026 wurde ihm in Ermsleben die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt verliehen.
Was ist bestätigt?
Der Landkreis Harz bestätigte die Ehrung öffentlich.
Was bedeutet das?
Die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt wird nicht für einen einzelnen öffentlichen Auftritt vergeben.
Was ist noch offen?
Auch der vollständige Wortlaut der Verleihungsbegründung ist öffentlich nicht dokumentiert.

Stand:

Wycisk war von Beginn an Teil dieser Entwicklung. Dass der Förderkreis später überregional wahrgenommen wurde, zeigt eine weitere Auszeichnung: Er erhielt den Großen Denkmalpreis der Stiftung der Deutschen Burgenvereinigung. Wycisk nahm den Preis als Vorsitzender entgegen. Die Übergabe war ursprünglich für 2020 vorgesehen und verzögerte sich pandemiebedingt.

Die jetzige Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt richtet sich hingegen an ihn persönlich. Sie hebt damit nicht nur die Arbeit eines Vereins hervor, sondern würdigt einen langjährigen Akteur, der den Denkmalschutz in der Region über Jahrzehnte mitgetragen hat.

Wichtige Stationen im Überblick

  • 1990 wurde der Förderkreis Konradsburg gegründet; Klaus Wycisk übernahm den Vorsitz.
  • Der Verein engagierte sich für die Konradsburg und weitere historische Anlagen in der Region.
  • Der Förderkreis erhielt später den Großen Denkmalpreis der Stiftung der Deutschen Burgenvereinigung.
  • Von 2002 bis 2023 war Wycisk Bürgermeister von Falkenstein/Harz.
  • Am 12. August 2026 wurde ihm in Ermsleben die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt verliehen.

Auch kommunalpolitisch über Jahre präsent

Wycisks öffentliches Wirken beschränkte sich nicht auf den Förderkreis. Von 2002 bis 2023 war er Bürgermeister von Falkenstein/Harz. Damit prägte er über zwei Jahrzehnte auch die kommunalpolitische Entwicklung der Stadt.

2016 wurde er erneut in das Amt gewählt. 2023 endete seine Amtszeit, Nachfolger wurde Rico Röse. Die Auszeichnung mit der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt steht damit in einem größeren Zusammenhang: Sie trifft auf eine Biografie, in der ehrenamtliches Engagement, Denkmalschutz und kommunalpolitische Verantwortung über lange Zeit nebeneinanderstanden.

Wie genau diese einzelnen Bereiche in der offiziellen Begründung für die Ehrennadel gewichtet wurden, ist bislang nicht vollständig öffentlich dokumentiert. Sicher belegt ist jedoch, dass die Arbeit rund um die Konradsburg und das langjährige regionale Engagement Wycisks eine zentrale Rolle spielen.

Was über die Verleihung bekannt ist

Der Landkreis Harz bestätigte die Ehrung öffentlich. Demnach fand die Verleihung in Ermsleben statt. Die Landesauszeichnung wurde im Beisein von Familie und Weggefährten übergeben.

Nicht eindeutig aus den bislang zugänglichen Angaben hervorgeht, wer Wycisk formal für die Ehrennadel vorgeschlagen hat. Auch der vollständige Wortlaut der Verleihungsbegründung ist öffentlich nicht dokumentiert. Für solche Auszeichnungen gibt es ein festgelegtes Verfahren. Vorschläge können unter anderem aus der Landesregierung, von Landräten oder von Oberbürgermeistern kreisfreier Städte kommen.

ZeitraumStation
Seit 1990Engagement im Förderkreis Konradsburg
2002 bis 2023Bürgermeister von Falkenstein/Harz
12. August 2026Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt in Ermsleben

Landesauszeichnung mit Bedeutung für den Harz

Die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt rückt damit einen Mann in den Mittelpunkt, dessen Arbeit über lange Zeit vor allem im Landkreis Harz und in der Region um Falkenstein/Harz sichtbar war. Die Konradsburg ist dafür der bekannteste Bezugspunkt, doch Wycisks Engagement reicht weiter.

Gerade diese Kontinuität macht die Auszeichnung journalistisch relevant. Es geht weniger um den einzelnen Moment der Ehrung als um die jahrzehntelange Arbeit davor. Die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt bündelt diese Stationen nun in einer offiziellen Anerkennung.

Die Auszeichnung verweist auf eine lange Spur im Harz

Die Verleihung in Ermsleben setzt einen neuen Punkt hinter eine lange Reihe öffentlicher und ehrenamtlicher Aufgaben. Klaus Wycisk war über Jahrzehnte im Förderkreis Konradsburg aktiv, stand mehr als 20 Jahre an der Spitze von Falkenstein/Harz und blieb mit dem Denkmalschutz in der Harzregion verbunden.

Die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt würdigt damit einen Lebensabschnitt, der nicht aus einem einzelnen Projekt besteht, sondern aus kontinuierlicher Arbeit. Offen bleibt nur, wer die Ehrung formal angestoßen hat und welche Verdienste in der offiziellen Begründung im Einzelnen genannt wurden. Der zentrale Befund ist dagegen klar: Wycisks langjähriges Engagement für die Konradsburg und die Region im Harz ist nun auch auf Landesebene ausgezeichnet worden.

Quellen

  1. Klaus Wycisk ist mit der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet wordenLandkreis Harz
  2. Ehrennadel des Landes Sachsen-AnhaltStaatskanzlei und Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt
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