Bei einem Kupferdiebstahl in Braunlage im Harz haben Unbekannte mehrere Fallrohre von einem im Umbau befindlichen Hotel entfernt. Dabei wurde auch die Blitzableiteranlage des Gebäudes beschädigt; der Schaden liegt nach bisherigem Stand bei mindestens 1.000 Euro. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, denn zu den Tätern und zum Abtransport der Beute sind bislang keine näheren Einzelheiten bekannt.

Braunlage, 22. August 2026.

Ein Kupferdiebstahl in Braunlage beschäftigt die Polizei im Landkreis Goslar. Unbekannte haben sich an einem im Umbau befindlichen Hotel in der Dr.-Barner-Straße zu schaffen gemacht und mehrere Kupferfallrohre vom Gebäude abgebaut. Anschließend verschwanden die Täter mit dem Material.

Wie regionalHeute.de unter Berufung auf die Polizei berichtet, lässt sich der mögliche Tatzeitraum auf die Stunden zwischen Donnerstag, 20. August, 17 Uhr, und Freitag, 21. August, 9 Uhr, eingrenzen. Wann genau die Rohre entfernt wurden und wie lange sich die Täter am Gebäude aufhielten, ist nicht bekannt.

Fest steht: Bei dem Diebstahl blieb es nicht beim Verlust des Kupfers. Im Zuge der Tat wurde auch die Blitzableiteranlage des Hotels beschädigt. Die Ermittler beziffern den bislang bekannten Schaden auf mindestens 1.000 Euro.

Anzeige

Kupferdiebstahl in Braunlage im Harz: Auch Blitzableiter beschädigt

Die Täter hatten es nach den bisher veröffentlichten Informationen auf mehrere Kupferfallrohre abgesehen. Dabei handelt es sich um außen am Gebäude verlaufende Rohre, die Regenwasser ableiten. Wie viele davon gestohlen wurden, ist bislang ebenso wenig bekannt wie deren genaue Länge oder Gewicht.

Auch der reine Wert des entwendeten Materials wurde nicht gesondert genannt. Die Schadenssumme von mindestens 1.000 Euro umfasst nach dem derzeit veröffentlichten Stand den entstandenen Gesamtschaden; eine Aufteilung zwischen gestohlenem Kupfer und der beschädigten Blitzschutzanlage liegt nicht vor.

Was bekannt istAktueller Stand
TatortDr.-Barner-Straße in Braunlage
Tatzeitraum20. August, 17 Uhr, bis 21. August, 9 Uhr
BeuteMehrere Kupferfallrohre
Weitere BeschädigungBlitzableiteranlage
SchadenMindestens 1.000 Euro

Der Kupferdiebstahl in Braunlage ereignete sich damit innerhalb eines vergleichsweise klar umrissenen Zeitfensters. Ob die Täter den Schutz der Nacht nutzten oder bereits am frühen Abend beziehungsweise am Morgen aktiv waren, geht aus den veröffentlichten Angaben nicht hervor.

Das Wichtigste in Kürze

In Braunlage im Harz haben Unbekannte mehrere Kupferfallrohre von einem im Umbau befindlichen Hotel gestohlen und dabei die Blitzableiteranlage beschädigt. Die Polizeistation Braunlage sucht nach Zeugen.

Was ist passiert?
Unbekannte haben sich an einem im Umbau befindlichen Hotel in der Dr.-Barner-Straße zu schaffen gemacht und mehrere Kupferfallrohre vom Gebäude abgebaut.
Wann?
Wie regionalHeute.de unter Berufung auf die Polizei berichtet, lässt sich der mögliche Tatzeitraum auf die Stunden zwischen Donnerstag, 20. August, 17 Uhr, und Freitag, 21. August, 9 Uhr, eingrenzen.
Was ist bestätigt?
Die Ermittler beziffern den bislang bekannten Schaden auf mindestens 1.000 Euro.
Was gilt konkret?
Die Polizei bittet deshalb ausdrücklich um Hinweise.

Stand: · Quellen

Polizei in Braunlage sucht Zeugen

Die Polizeistation Braunlage hat die Ermittlungen aufgenommen und setzt dabei auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden Personen, die im fraglichen Zeitraum in der Dr.-Barner-Straße etwas Verdächtiges beobachtet haben.

Von Interesse können insbesondere Personen oder Fahrzeuge sein, die sich zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen im Umfeld des betroffenen Gebäudes aufgehalten haben. Hinweise nimmt die Polizeistation Braunlage unter der Telefonnummer 05520 93260 entgegen.

Die Polizei bittet deshalb ausdrücklich um Hinweise. Ob bereits konkrete Zeugenaussagen vorliegen, ist nicht bekannt. Auch Informationen über mögliche Spuren am Tatort oder erste Ermittlungsansätze wurden bislang nicht veröffentlicht.

Wie die Täter vorgingen, ist noch offen

Beim Kupferdiebstahl in Braunlage sind wesentliche Fragen zum Ablauf bislang unbeantwortet. So ist nicht bekannt, wie viele Personen an der Tat beteiligt waren. Ebenso gibt es keine veröffentlichten Angaben dazu, ob ein Fahrzeug eingesetzt wurde, um die demontierten Rohre abzutransportieren.

Mehrere Fallrohre müssen nach dem Abbau vom Gebäude entfernt worden sein. Ob dies zu Fuß, mit einem Fahrzeug oder auf andere Weise geschah, lässt sich aus dem bisherigen Ermittlungsstand nicht ableiten.

Auch zur Dauer der Tat gibt es keine Angaben. Der von der Polizei genannte Zeitraum beschreibt lediglich die Spanne, in der der Diebstahl nach aktuellem Kenntnisstand stattgefunden haben muss.

Betroffen ist ein Hotel im Landkreis Goslar

Der Tatort befindet sich in der Dr.-Barner-Straße in Braunlage. Dort traf es nach den vorliegenden Angaben ein Hotel, das derzeit umgebaut wird. Welches Gebäude konkret betroffen ist, wurde nicht öffentlich benannt.

Diese Unterscheidung ist für die regionale Einordnung wichtig. Der Kupferdiebstahl in Braunlage ereignete sich nicht in der Stadt Goslar, sondern in Braunlage im Landkreis Goslar und damit in der Harzregion. Eine Zuordnung zu einem bestimmten Hotel oder einer anderen Einrichtung an der Straße ist auf Grundlage der bislang bekannten Informationen nicht möglich.

Auch über den Umfang der laufenden Umbauarbeiten liegen keine gesicherten Einzelheiten vor. Ob sich die Täter einen besonderen Umstand der Baustellensituation zunutze machten, ist ebenfalls nicht bekannt.

Keine Hinweise auf Zusammenhang mit anderen Taten

Kupfer und andere Metalle werden immer wieder zum Ziel von Diebstählen. Für den aktuellen Fall ergibt sich daraus allerdings kein belastbarer Zusammenhang mit anderen Delikten. Die Polizei hat bislang keine Hinweise veröffentlicht, wonach der Kupferdiebstahl in Braunlage Teil einer Serie sein könnte.

Auch zu einem möglichen Motiv der Täter gibt es keine Angaben. Aus dem Material der Beute lässt sich für diesen konkreten Fall weder auf die Absicht der Täter noch auf mögliche weitere Schritte schließen.

Die Ermittlungen konzentrieren sich deshalb auf das, was sich derzeit tatsächlich belegen lässt: Mehrere Kupferfallrohre fehlen, die Blitzableiteranlage wurde beschädigt und der Schaden beträgt mindestens 1.000 Euro.

Ein enges Zeitfenster für die Ermittlungen

Für die Polizei ist vor allem der klar bestimmte Tatzeitraum von Bedeutung. Zwischen 17 Uhr am Donnerstag und 9 Uhr am Freitag lagen rund 16 Stunden. Wer in dieser Spanne im Bereich der Dr.-Barner-Straße unterwegs war, könnte etwas bemerkt haben, ohne den Vorgang zunächst für verdächtig gehalten zu haben.

Arbeiten an einem Gebäude können von außen wie reguläre Tätigkeiten wirken, besonders wenn sich ein Objekt ohnehin im Umbau befindet. Ob dieser Umstand beim Kupferdiebstahl in Braunlage tatsächlich eine Rolle spielte, ist nicht bekannt.

Die Ermittler bitten um sachdienliche Hinweise. Beobachtungen zu Personen, Fahrzeugen oder ungewöhnlichen Vorgängen im fraglichen Zeitraum können helfen, den Ablauf weiter einzugrenzen.

Im Harz richtet sich der Blick nun auf mögliche Zeugen

Der bisherige Ermittlungsstand zeichnet ein klares Bild des Schadens, lässt bei den Verantwortlichen aber noch viele Fragen offen. Der Kupferdiebstahl in Braunlage im Harz wurde innerhalb eines bestimmten Zeitfensters verübt, mehrere Fallrohre verschwanden und der Blitzschutz des Hotels wurde beschädigt. Wer die Rohre entfernte und wie sie abtransportiert wurden, ist weiterhin ungeklärt.

Damit richtet sich der Blick nun vor allem auf mögliche Zeugen. Wer zwischen Donnerstag, 20. August, 17 Uhr, und Freitag, 21. August, 9 Uhr, im Umfeld der Dr.-Barner-Straße verdächtige Personen, Fahrzeuge oder ungewöhnliche Vorgänge beobachtet hat, kann sich an die Polizeistation Braunlage wenden.