Landtagswahl 2026
Landtagswahl im Harz: Was die aktuelle Sachsen-Anhalt-Umfrage vor dem 6. September zeigt

Landtagswahl 2026

Im Harz richtet sich der Blick vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf den 6. September 2026. Eine aktuelle Umfrage zeigt einen deutlichen Abstand zwischen den stärksten Parteien, zugleich liegen mehrere kleinere Parteien nahe an der Fünfprozenthürde. Für Wählerinnen und Wähler im Landkreis Harz ist sie damit vor allem eine Momentaufnahme des Wahlkampfs – kein vorweggenommenes Ergebnis.
t-online fasst die jüngste Pollytix-Erhebung zusammen, die im Auftrag von Campact veröffentlicht wurde. Danach kam die AfD in der Befragung auf 43 Prozent, die CDU auf 23 Prozent und die Linke auf 13 Prozent. SPD und Grüne wurden mit sieben beziehungsweise fünf Prozent ausgewiesen; BSW und FDP lagen darunter oder an der Schwelle zum Einzug.
Vor der Landtagswahl am 6. September 2026 zeigt eine aktuelle Umfrage einen klaren Trend in Sachsen-Anhalt. Für den Harz bleibt sie eine Momentaufnahme, weil sie keine eigenen Werte für einzelne Orte und keine sichere Wahlprognose liefert.
Die Erhebung wurde laut t-online unter 2.604 Wahlberechtigten vom 3. bis 8. August telefonisch und online durchgeführt. Rund 13 Prozent der Befragten waren demnach noch unentschlossen. Das ist für die Einordnung wichtig: Eine Sonntagsfrage bildet die Stimmung zum Zeitpunkt der Befragung ab, kann aber die tatsächliche Stimmabgabe nicht sicher vorhersagen.
Besonders relevant bleibt die Fünfprozenthürde. Schon kleine Verschiebungen können darüber entscheiden, welche Parteien in den Landtag einziehen und wie sich danach Mehrheiten bilden lassen. Die t-online-Zusammenstellung verweist darauf, dass SPD, BSW, Grüne und FDP in unterschiedlichen Erhebungen in oder nahe dieser Zone liegen.
Für den Landkreis Harz gelten dieselben Landeswahlregeln wie für den Rest Sachsen-Anhalts. Die Umfrage liefert keinen eigenen Wert für Quedlinburg, Wernigerode, Halberstadt oder andere Harzorte. Sie zeigt aber, unter welchen landespolitischen Vorzeichen der Wahlkampf vor Ort geführt wird: Ein hoher Anteil Unentschlossener und knappe Werte an der Hürde lassen bis zum Wahltag noch Veränderungen zu.
Entscheidend ist deshalb die Stimme am 6. September. Wer die Ergebnisse verfolgt, sollte immer auf Institut, Auftraggeber, Befragungszeitraum und Zahl der Befragten achten – und einzelne Umfragen nicht mit einer sicheren Prognose verwechseln.
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